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Das Ende der Doppelbelastung

Hans-Rudolf Früh ist Stiftungsratspräsident der Stiftung Waldheim. Für zehn Monate musste er interimsweise und zusätzlich als Geschäftsleiter amtieren.
Hans-Rudolf Früh (links) und seiner Frau Edith dankte Geschäftsleiter Werner Brunner ganz herzlich für ihren Einsatz für die Stiftung Waldheim. (Bild: pd)

Hans-Rudolf Früh (links) und seiner Frau Edith dankte Geschäftsleiter Werner Brunner ganz herzlich für ihren Einsatz für die Stiftung Waldheim. (Bild: pd)

WALZENHAUSEN. Am Donnerstag war sein letzter Tag in dieser Funktion. Im Wohnheim Bellevue in Walzenhausen wurde Hans-Rudolf Früh und seiner Frau Edith ganz herzlich für den Einsatz gedankt.

Werner Brunner, sein Nachfolger, bedankte sich an der Feier in Lachen bei Walzenhausen ganz herzlich für das Vertrauen in ihn und die Möglichkeit, die Stiftung Waldheim weiterbringen zu können. Er attestierte Hans-Rudolf Früh ein vielseitiges Wissen. Er sei der einstige Apotheker, der in der Politik sehr erfolgreich gewesen sei und über unternehmerisches Flair verfüge. Bei der Stiftung Waldheim habe er sein ganzes Wissen, die gemeinnützige Aufgabe mit unternehmerischen Fähigkeiten und politischem Gespür zu führen, einsetzen können.

Starke Frau im Hintergrund

Gerade auch als Geschäftsleiter hätte die Stiftung sehr viel von seinen Fähigkeiten profitieren können. Dies sei aber nicht möglich ohne eine starke Frau im Hintergrund. Deshalb ging ein grosses Dankeschön von Werner Brunner an Edith Früh.

Anschliessend folgten symbolische Geschenke seitens des neuen Geschäftsleiters Werner Brunner und Wohnheim-Bellevue-Leiterin Alexandra Hättenschwiler. Immer wieder wurde Frühs Geschick, die Stiftung in die richtige Richtung zu führen, gelobt und seiner Frau Edith gedankt für ihre Grosszügigkeit, ihrem Mann die Zeit geschenkt zu haben. Zum Schluss dankte Christian Petrollini und schlug vor, dass Hans-Rudolf Früh nun noch den Beweis antrete, dass die Appenzeller ein besonderes Volk seien. Dies tat der abtretende Geschäftsleiter beim Talerschwingen souverän.

Dann verabschiedete sich der Präsident mit den Worten «Jetzt isch de Ziitpunkt cho zom Adiö säge. Adiö uf Rate.» Für ihn seien es zehn Monate gewesen, in denen er die Geschäftsleitung zusätzlich zum Präsidium wahrgenommen habe. Er freue sich, dass er seinem Nachfolger ein geordnetes und harmonisches Unternehmen übergeben könne.

Berührende Worte

Sein Doppelamt habe er aber nur dank grosser Hilfe von allen Seiten erfolgreich führen können. Nun setze er wieder seine ganze Kraft in das Stiftungsratspräsidium. Das Interimsamt habe ihm die schönste Begegnung beschert, nämlich damals, als ein Bewohner ihm sagte: «Herr Früh, i ha di gärn.» Das habe ihn sehr berührt. Diese Worte werde er nie vergessen. Doch nun werde zuerst noch ein Riesenfest gefeiert, die Eröffnung der «Sonne» im Sommer. Dann gelte es, für ihn eine Nachfolge zu finden. Mit «Adieu, alles Gueti, viel Glück, Erfolg ond viel Freud a de Betreuig» verabschiedete sich Früh. (pd)

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