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«Das Ding bis zum Aufstieg durchziehen»

Die Frauen des FC Au-Berneck sind auf dem Weg in die 3. Liga: Sie haben alle acht Spiele gewonnen, sechs davon ohne ein Gegentor. Das Torverhältnis lautet 53:3.
Mäx Hasler
Der Tordrang der Auer Powerfrauen ist nicht zu stoppen. (Bild: Mäx Hasler)

Der Tordrang der Auer Powerfrauen ist nicht zu stoppen. (Bild: Mäx Hasler)

Die Zahlenkombination 1, 8, 8, 0, 0, 0, 53:3, 24 ist der Schlüssel zum Aufstieg. Es könnte aber auch ein Bewerbungsschreiben an den Ostschweizer Fussballverband sein. Das Bewerbungsschreiben des Au-Bernecker Frauenteams.

Verständlicher formuliert, steht in diesem Schreiben: 1. Rang nach 8 Spielen mit 8 Siegen, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen, 0 Strafpunkten, 53 Plustoren, 3 Gegentoren und 24 Punkten. Eine Bilanz, die in allen drei Gruppen der 4. Liga einmalig ist.

Frauen sitzen in der Lok, nicht nur im ersten Wagen

Die Auerinnen sitzen im Aufstiegs-Express – aber nicht im ersten Wagen, sie sitzen ganz vorn in der Lokomotive. Der ernsthafteste Gegner – Romanshorn II – hat es versucht und ist vorläufig knapp gescheitert. Bei der 2:3-Niederlage haben sie den Tabellenführerinnen aber immerhin zwei der bisher drei erhaltenen Tore untergejubelt. Das dritte Gegentor geht beim 4:1-Sieg auf das Konto der Uzwilerinnen.

Zuletzt wurde auf dem Sportplatz Oberdorf in Berneck Weinfelden-Bürglen mit einem Stängeli vom Platz gefegt. Im letzten Vorrundenspiel warten noch die Frauen vom Fünften Berg-Münsterlingen II. Wenn alles normal läuft, sollte das nochmals drei Punkte für Au-Berneck geben.

Trainerin Asli Islik ist nicht mal sonderlich überrascht über den Erfolg. «Uns läuft es gut. Wir sind im Fahrplan. Dennoch müssen wir aufpassen, denn Romanshorn ist ein hartnäckiger Gegner. Schade, dass die Thurgauerinnen gegen Altstätten keine Punkte abgegeben haben», sagt die Trainerin nach dem 10:0-Sieg am Sonntag in Berneck. Denn Altstätten, Sechster der 4. Liga, hat gegen Romanshorn II nur 2:3 verloren. Nebst einem guten Zusammenhalt im Team, setzt Islik auf die Ausgeglichenheit ihrer Equipe. Die Trainerin sieht die Stärke in den drei starken Linien (Abwehr, Mittelfeld, Sturm), in der jede Spielerin gleichwertig ersetzt werden könne.

Das super Verhältnis im Team ist augenscheinlich. Wenn etwas misslingt, wird die Spielerin nicht zusammengestaucht wie es beim Männerfussball oft geschieht, sie wird von den Mitspielerinnen und auch von der Trainerin aufgebaut. Ein kleiner Schönheitsfehler für Au-Berneck war das Cupspiel gegen Zweitligist Widnau. Dort sei ihre Truppe ebenbürtig gewesen, habe am Schluss aber eine blöde Niederlage (3:7) hinnehmen müssen.

Dieses Spiel habe ihr aber auch gezeigt, dass sie eine Liga höher bestehen könnten. Asli Islik hatte schon vor der Saison den Mut, den Aufstieg zum Ziel zu setzen: «Uns reizt es, das Ding bis zum Aufstieg durchzuziehen. Meinerseits steht kein Hindernis im Weg – ich wäre dabei, wenn man mich dann noch haben will.»

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