Das Bähnli wird saniert

Die Appenzeller Bahnen beginnen am 4. November mit einer Grossrevision des einzigen auf der Linie Rheineck–Walzenhausen verkehrenden Triebwagens.

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Der Triebwagen wird revidiert. (Bild: pd)

Der Triebwagen wird revidiert. (Bild: pd)

WALZENHAUSEN. Ab dem 4. November wird der Betrieb auf der Linie Rheineck–Walzenhausen bis am 17. April eingestellt. Die umfassende Sanierung des Zahnradfahrzeuges ist der Grund für die temporäre Einstellung des Bahnbetriebes. Der Wagenkasten wird saniert. Am Wagenäusseren wird ein neuer Anstrich aufgetragen. Das Zahnradbremssystem wird den neuesten Vorschriften angepasst und das Wageninnere aufgefrischt.

Mit dem Kleinbus

Da auf dieser Linie nur ein Schienenfahrzeug zur Verfügung steht, muss ein Ersatzbetrieb eingerichtet werden. Hierfür steht ein Kleinbus zur Verfügung. Bei normalen Strassenverhältnissen wird der aktuelle Fahrplan grundsätzlich eingehalten.

Während der Grossrevision des Triebwagens kann die Station Ruderbach nicht bedient werden. Der Bus fährt ab dem Bushof in Rheineck und ab dem Bahnhof Walzenhausen. Im Kleinbus können keine Fahrräder transportiert werden.

Sanierung ist nötig

Letzte grössere Sanierungsarbeiten am Triebwagen wurden 1991 ausgeführt. Die gesamten Kosten der Fahrzeugrevision und des Bahnersatzes mit dem Bus betragen 900 000 Franken. Das Fahrwerk und das neue Zahnradbremssystem werden von der Firma Stadler Bussnang eingebaut. Der Wagenkasten wird von der Firma Josef Meyer Rail AG in Möhlin aufgefrischt. (pd)