Das alte Städtli im Bild

Im Hotel-Restaurant Hecht sind faszinierende Begegnungen mit Alt-Rheineck möglich. Eine Bilderausstellung nimmt mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

Peter Eggenberger
Merken
Drucken
Teilen
1874 erhielten Rheineck und Gaissau eine gedeckte, den Rhein und damit die Landesgrenze überquerende Holzbrücke. Vorher verband die Fähre die beiden Ortschaften. Bildrepro: Peter Eggenberger

1874 erhielten Rheineck und Gaissau eine gedeckte, den Rhein und damit die Landesgrenze überquerende Holzbrücke. Vorher verband die Fähre die beiden Ortschaften. Bildrepro: Peter Eggenberger

Das neue «Hecht»-Pächter-Ehepaar Urs und Gabriele Majer, das vorher während gut 16 Jahren erfolgreich das renommierte Hotel Walhalla in St. Gallen geführt hatte, realisierte die sehenswerte Ausstellung gemeinsam mit der Stadtkennerin Gerda Huber.

Sie weiss auch über die Geschichte des «Hecht» gut Bescheid. «An Stelle des <Hecht> wird 1796 erstmals die Wirtschaft <Bären> erwähnt. 1830 brannte das Gebäude nieder. Der gleichenorts entstandene Neubau erhielt nun den Namen <Hecht> und wurde zum bedeutendem Treffpunkt im Unterrheintal.»

Seit 1951 im Eigentum der Stadt

1951 stimmte die Bürgerschaft der Stadt dem Kauf des «Hechts» zu. 1957 wurde das Haus erneut von einem Brand heimgesucht. Seit dem Wiederaufbau wurde immer wieder in die Liegenschaft investiert, und heute präsentiert sich der gastliche «Hecht» als vielseitiger Betrieb. Die Ausstellung zeigt nebst dem früheren Restaurant Hecht auch viele verträumte Winkel und Häuser von Alt-Rheineck, die zu einer packenden Reise in die spannende Vergangenheit des Städtchens einladen.