DANIELE POLVERINO: Einstand als Trainer am Pokalturnier

Wenn der FC Rebstein am Mittwoch, 19. Juli, um 17.45 Uhr zum Auftaktspiel des Rebsteiner Pokalturniers gegen Au-Berneck antritt, wird erstmals der neue Trainer Daniele Polverino an der Seitenlinie stehen.

Andrea Kobler
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Daniele Polverino kennt die liechtensteinischen Gegner der kommenden Saison. (Bild: ak)

Daniele Polverino kennt die liechtensteinischen Gegner der kommenden Saison. (Bild: ak)

Unter Druck setzen lässt sich Daniele Polverino dabei nicht: «Ich hoffe, die Fans sind mir nicht böse, wenn wir den Pokal nicht holen.» Das wäre dann auch eine Überraschung. Letztmals konnte sich der FC Rebstein 1981 als Pokalturnier-Sieger feiern lassen. Nichtsdestotrotz will das Fanionteam am eigenen Turnier eine gute Figur machen. Die Woche vor dem Turnier wird die Saisonvorbereitung mit drei Trainingseinheiten aufgenommen.

Ehemaliger Profi von St. Gallen und Vaduz

Die Pokalturnierwoche hingegen wird ruhig angegangen: «Freitag und Samstag wird noch genug hart werden», ist sich Polverino bewusst. Als Zuschauer hat er das Turnier bereits mehrmals verfolgt: «Ich weiss deshalb, was auf mich zukommt.» Er freut sich, erstmals ein Teil des Turniers zu sein und schätzt es, während den drei Spieltagen die Mannschaft besser kennenzulernen. Daniele Polverino war einst Profifussballer. Er spielte beim FC St. Gallen und beim FC Vaduz jeweils in der Nationalliga B.

Überrascht vom Umfeld

Nach seinem Rücktritt trainierte er mit Erfolg den FC Schaan und zuletzt in einem profimässigen Umfeld während vier bis fünf Einheiten pro Woche die Amateure von Vaduz U23. Bei Rebstein werden es drei bis vier Trainings sein: «Wobei es gut ist, dass ich bei Rebstein eine erste Mannschaft übernehme, die gewisse Prioritäten hat.»

Was weiss er vor seiner ersten Trainingseinheit von den Rebsteinern? «Der FC Rebstein hat sehr viele Gönner, ein eigenes Lied und ist der einzige Verein weit und breit, der für seine Anlagen selber aufkommt. Seine Klubfarben sind Grün-Weiss, so wie der FC St. Gallen, wo ich selber mit dem Fussballspiel begann.» Als ehemaliger Spieler erinnert sich Polverino: «Die Rebsteiner waren immer bekannt für ihre gute Kameradschaft und den grossen Kampfgeist.» Doch eines habe ihn in den letzten Wochen am meisten überrascht: «Ob Platzwart oder Präsident, was hier gearbeitet wird, habe ich selten bei einem Verein gesehen.» Für Polverino ist das Pokalturnier nicht entscheidend. Schliesslich zähle die Meisterschaft: «Ich freue mich auf die attraktive Aufgabe in der Drittliga und werde versuchen, mit den sehr jungen Spielern etwas zu bewerkstelligen.» Oder wie er sagt: «Vorne mitschmecken.» Besa und die Liechtensteiner Teams sieht er als grösste Konkurrenten auf eine Spitzenplatzierung: «Wir werden uns gut vorbereiten, werden bei der ersten Meisterschaftspartie sicher bereit sein und dann von Spiel zu Spiel schauen.» Die Konstellation mit den vier Liechtensteiner Teams in der selben Gruppe wird vor allem auch für den Trainer speziell: «Ich kenne in diesen Teams eigentlich jeden Spieler. Das ist sicher ein Vorteil für uns.»

Jetzt lässt er sich aber vorerst vom Pokalturnier am 19., 21. und 22. Juli auf der Rebsteiner Bir- kenau überraschen.

Andrea Kobler

Weitere Infos: www.pokalturnier.ch

 

Geburtsdatum: 24. 1. 1976

Wohnort: Triesen/ab Herbst Au

Beruf: Bankangestellter bei der LGT Bank in Liechtenstein

Laufbahn Spieler:

Juniorenabteilung bis 1993 beim FC Schaan (2. Liga)

Saison 1993 – 1994: FC St. Gallen (Nationalliga B)

Saison 1994 – 2004: FC Vaduz (1. Liga/Challenge League)

Saison 2004 – 2006: Chur97 (1. Liga)

Saison 2006 – 2009: FC Balzers (2. Liga Interregio)

Trainerlaufbahn:

2010 – 2012: FC Schaan 2. Liga (Aufstieg in die 2.Liga Interregio)

2013 – 2016: FC Vaduz U23, 3. Liga (Aufstieg in die 2. Liga regional)