CVP Widnau stellt drei Kandidaten

Am Montagabend nominierte die CVP-Ortspartei Widnau Patrick Dürr, Andrea Cristuzzi und Luca Volar zuhanden der Kreispartei Rheintal für die Kantonsratswahlen vom 28. Februar 2016.

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Zusammen im Widnauer CVP-Wahlboot Richtung Kantonsrat: Patrick Dürr, Andrea Cristuzzi und Luca Volar (von links). (Bild: mp)

Zusammen im Widnauer CVP-Wahlboot Richtung Kantonsrat: Patrick Dürr, Andrea Cristuzzi und Luca Volar (von links). (Bild: mp)

WIDNAU. Im Ausstellungsraum «Rhy Schopf» der Rheinbauunternehmen nominierte die CVP Widnau als erste Ortspartei ihre Kandidaten für die kommenden Kantonsratswahlen. Wahlkampfleiter Werner Barmettler: «Mit dem starken und jungen Team wollen wir in Widnau wieder wählerstärkste Partei werden.»

Im Anschluss an die Nominationsversammlung orientierte Kurt Köppel über die Aufgaben der Rheinbauunternehmen und Markus Mähr über das Hochwasserschutzprojekt Rhesi. Als Gäste weilten die beiden Nationalratskandidaten Barbara Dürr, CVP Gams, und Florian Meier, Junge CVP Oberriet, in Widnau. Sie nutzen die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen und um Stimmen im vor der Tür stehenden eidgenössischen Wahlgang zu werben.

Andrea Cristuzzi

Als erste Kandidatin stellte sich Andrea Cristuzzi den Mitgliedern der CVP vor. Selbstsicher und kompetent gab sie einen Überblick über ihre Ausbildung bis zum Masterabschluss in Staatswissenschaften an der Universität St. Gallen. Nach ersten beruflichen Erfahrungen in Unternehmensberatung in Zürich ist sie im Unternehmen ihres Vaters Toni Cristuzzi eingetreten. Sie soll nach und nach in der Cristuzzi Immobilien Treuhand AG die Führung übernehmen.

Auch politisch hat Andrea Cristuzzi, zuerst beim Wiederaufbau der Jung-CVP, bereits viel Erfahrung gesammelt. Sie ist in der Rheintaler Kreispartei, in der Jung-CVP und in der Kantonalpartei gut vernetzt. Privat ist sie verheiratet mit Daniel Romer.

Luca Volar

An der Universität St. Gallen hat Luca Volar seine Studien in Staatswissenschaft vorerst mit dem Bachelor abgeschlossen. Zurzeit arbeitet er an seinem Masterabschluss sowie teilzeitlich auf der Gemeinde Widnau.

Politische Erfahrungen sammelt er seit zwei Jahren als Präsident der Widnauer CVP-Ortspartei. Als Kantonsrat möchte er dem Rechtsrutsch entgegenwirken und die alte Stärke der CVP wiederherstellen helfen.

Patrick Dürr

Ihn vorzustellen, heisst Wasser in den Rhein tragen. «Privat und beruflich haben sich bei mir seit meiner letzten Vorstellung keine Änderungen ergeben.» Patrick Dürr kandidiert bereits zum vierten Mal und hat den Sprung in den Kantonsrat bereits geschafft. Als Vizedirektor der UBS Heerbrugg ist er Mitglied der kantonsrätlichen Finanzkommission. Die CVP führt er als kantonaler Parteipräsident.

Den Rückblick auf seine bisherige Tätigkeit im Kantonsrat und seine Vorstösse zu verschiedenen Ratsgeschäften kommentierte Dürr so: «Das Mandat als Kantonsrat kann man nicht einfach absitzen. Man muss es mit Herzblut füllen. Und gerade der engagierte Einsatz für die Region und den Kanton ist es, was mich zur erneuten Kandidatur motiviert.»

Einstimmig nominiert

Alle drei Kandidaten wurden von den Widnauer CVP-Mitgliedern diskussionslos und einstimmig zuhanden der Kreispartei Rheintal nominiert. (mp)