Cup-Spiel gegen 1.-Ligist Bülach

Morgen Dienstag spielt der SC Rheintal zu Hause im Cup gegen den EHC Bülach (20 Uhr). Die beiden Clubs sind ähnlich aufgestellt.

Sepp Schmitter
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Die Lokalmatadoren des SCR freuen sich auf das Cup-Spiel gegen Bülach (von links): Haris Sabanovic, Pascal Obrist, Dominic Pfeiffer, Luca Binder, Marco Berweger, Moritz Pilgram, Manuel Liechti, Damian Holenstein, Alexander Paul, Pascal Knöpfel, Sandro Bartholet, Dario Bärtsch und Dominik Schawalder. (Bild: Sepp Schmitter)

Die Lokalmatadoren des SCR freuen sich auf das Cup-Spiel gegen Bülach (von links): Haris Sabanovic, Pascal Obrist, Dominic Pfeiffer, Luca Binder, Marco Berweger, Moritz Pilgram, Manuel Liechti, Damian Holenstein, Alexander Paul, Pascal Knöpfel, Sandro Bartholet, Dario Bärtsch und Dominik Schawalder. (Bild: Sepp Schmitter)

EISHOCKEY. Seit 70 Jahren steht Bülach für eine lebendige Eishockey-Kultur im Zürcher Unterland. Das bedeutet: Breitensport unterstützen und Spitzensport fördern, damit alle die Möglichkeit haben, diesen Sport zu betreiben. Am meisten profitieren die jungen Talente. Der Club ist bekannt für seine starke Nachwuchsarbeit: Zum Beispiel arbeitet der Verein mit den Kloten Flyers zusammen, was den Youngsters hilft. Diese Arbeit hat Früchte getragen: Reto Berra (Calgary Flames), Marco Bührer (SC Bern) und Severin Blindenbacher (ZSC Lions) sind prominente Beispiele.

Aktuell spielt der EHC Bülach in der ersten Liga und steht auf dem neunten Tabellenplatz. Es fällt auf, dass vier der ersten sieben Spiele in der Verlängerung oder gar im Penaltyschiessen entschieden wurden. Und das gegen starke Gegner wie Arosa oder Chur.

Auch SCR setzt auf Junge

Auch der SC Rheintal konnte mit der guten Nachwuchsarbeit der letzten Jahre ein Zeichen setzen. Nicht weniger als 13 Spieler des aktuellen Kaders haben schon in jungen Jahren beim SCR gespielt (siehe Bild). Moser, Ammann und Strebel zählen quasi als Einheimische. Somit sind nur Breitenmoser, Diener und die beiden Goalies Lüscher und Marti eigentliche Neulinge.

Würde man ausserdem die vielen SCR-Talente zählen, die in höheren Ligen spielen, so könnten glatt zwei Teams gebildet werden: Mit Ramon Untersander (SC Bern) und Lukas Sieber (HC Davos) sowie Ivo Rüthemann als Rekordspieler in der höchsten Spielklasse kann der SC Rheintal mithalten. Auch dank Partnerteams wie Herisau oder Lustenau.

Schwierige Aufgabe

Im Cup-Duell gegen die höherklassigen Zürcher steht der SCR vor einer schwierigen, aber nicht unlösbaren Aufgabe: Die Luchse haben nichts zu verlieren. Somit ist das Träumen erlaubt, sofern die Konzentration nicht darunter leidet. Auf jeden Fall hoffen die Rheintaler auf möglichst viele Zuschauer morgen in der Eishalle Aegeten.