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CROSSLAUF: Sieger im Lauf, mit dem alles anfing

Mathias Nüesch hat die 48. Internationale Crosslaufserie in Lustenau als Gesamtsieger, mit drei Einzelsiegen, souverän gewonnen. Er fokussiert aber auf den Gigathlon Ende Juni und auf den Drei-Länder-Marathon, der 2018 auch Schweizer Meisterschaft ist.
Roland Jäger
Mathias Nüesch entschied den Crosslauf dieses Jahr vorzeitig für sich. (Bild: Roland Jäger)

Mathias Nüesch entschied den Crosslauf dieses Jahr vorzeitig für sich. (Bild: Roland Jäger)

Roland Jäger

Der 36-jährige Mathias Nüesch ist relativ spät zum Laufsport gestossen.

Im Jahre 2011 begann der Widnauer dort, wo er zuletzt der eigentliche Dominator war, beim Crosslauf in Lustenau. Er hat sich der Läufergruppe Mila Rheintal angeschlossen.

Noch Amateursport im eigentlichen Sinn

Die Motivation des spätberufenen Sportlers ist einfach die Freude am Laufen. «Speziell ist», so Nüesch, «dass man im Kreise der Läufer eine besondere Kollegialität erfährt. In den Wettkämpfen entwickelt natürlich jeder seinen persönlichen, sportlichen Ehrgeiz. Im Ziel ist jedoch von dieser Rivalität nichts mehr zu spüren. Man gönnt sich gegenseitig die Erfolge. Das Laufen ist aber auch als Abwechslung zum Alltag sehr bereichernd.»

Das sei eben noch Amateursport im eigentlichen Sinne, und die Läuferinnen und Läufer betrieben diesen aus echtem Idealismus.

Zehn bis 15 Stunden wöchentlich

Sein Trainingsaufwand ist weitgehend saisonabhängig und va­riiert. Während der Sommersaison sind das im Durchschnitt etwa 15 Stunden pro Woche, in der Winterzeit ungefähr zehn Stunden.

Dabei kommt ihm zugute, dass er als selbstständiger Landwirt seine Einheiten selbst bestimmen und einteilen kann. Dass dieses System funktioniert, ist aber auch zu einem grossen Teil seiner Ehefrau Sabrina zu verdanken, die voll hinter dem sportlichen Hobby ihres Ehemannes steht.

Fokus auf den Gigathlon

Das eigentliche Ziel dieses Jahr ist der Gigathlon in Davos/Arosa vom 30. Juni/1. Juli, der sich auf zwei Tage verteilt. Dieser Anlass mit allerhöchsten Ansprüchen an die Läufer/innen umfasst die Disziplinen Schwimmen, Velofahren (Rennvelo/Bike) und Berglauf.

Eine unglaublich anmutende Herausforderung, die den Athleten alles abfordert. Je nach Höhenmetern ergibt sich pro Tag eine Rennzeit von etwa neun bis elfeinhalb Stunden. Am letzten Gigathlon klassierte sich Nüesch als hervorragender Fünfter.

Letztes Jahr Vierter am Drei-Länder-Marathon

Dazwischen stehen weniger spektakuläre, aber trotzdem anspruchsvolle Läufe wie der Berglauf zum Montlinger Schwamm im August und weitere mehr auf dem Programm. «Am 7. Oktober», so Nüesch: «wird erstmals die Schweizer Marathon-Meisterschaft in den Drei-Länder-Lauf integriert.» Dies über die volle Distanz von 42 Kilometern mit Start in Lindau via Bregenz zum Wendepunkt in St. Margrethen und zurück zum Ziel in Bregenz. Nüesch belegte letztes Jahr als bester Schweizer den bemerkenswerten vierten Rang.

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