Coop prüft neuen Standort in Altstätten

ALTSTÄTTEN. Auf der Wiese bei der Kesselbrücke, schräg vis-à-vis des Gasthofs Badhof, stehen Profile für eine Wohn- und Geschäftsüberbauung. Coop Ostschweiz bestätigt, was gelegentlich als Gerücht zu hören ist: Man verhandle mit der Bauherrschaft über einen Mietvertrag.

Max Tinner
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Bauvisiere für Geschäftsräume und für Wohnungen an der Rorschacherstrasse. Für die Verkaufsflächen im Erdgeschoss interessiert sich Coop. (Bild: Max Tinner)

Bauvisiere für Geschäftsräume und für Wohnungen an der Rorschacherstrasse. Für die Verkaufsflächen im Erdgeschoss interessiert sich Coop. (Bild: Max Tinner)

Auf der Wiese zwischen Rorschacherstrasse und Kesselbachstrasse, schräg vis-à-vis des Gasthofs Badhof, stehen Bauvisiere für eine stattliche Überbauung. In Altstätten erzählt man sich, Coop wolle hier bauen. Das stimme so nicht, sagt Markus Brunner von der Coop-Verkaufsregion Ostschweiz, Coop werde nicht selber bauen. Man sei aber tatsächlich daran interessiert, die heutige Verkaufsstelle in Altstätten ins Erdgeschoss dieser neuen Überbauung zu verlegen und verhandle darum mit der Eigentümerin, Lydia Saxer Waser.

Für einen Detailhändler wie Coop ist die Lage bestechend. Die auf der «Chesselbrugg»-Wiese visierte Überbauung liegt direkt an der Rorschacherstrasse, auf der morgens, mittags und abends der ganze automobile Berufsverkehr zwischen Altstätten und Heerbrugg unterwegs ist. Dennoch liegt die Überbauung zentrumsnah und nah an Wohnquartieren. Markus Brunner sagt darum: «Der Standort wäre für uns spannend.»

Coop hatte sich schon für Verkaufsflächen in der neuen Freihof-Überbauung interessiert. Der Stadtrat war begeistert. Man versprach sich von Coop als sogenanntem Anker-Mieter am einen Ende der Altstadt eine Sogwirkung, von der man hoffte, sie könnte die Altstadt beleben. Dies ist mittlerweile fast zehn Jahre her. Nachdem sich jenes Projekt ein Jahr ums andere verzögerte, zog sich Coop 2011 zurück. Mittlerweile haben die Bauarbeiten auf dem Freihof-Areal doch noch begonnen. Einen Anker-Mieter hat man zwar noch nicht an der Hand. Für Coop wäre der Freihof dennoch keine Alternative mehr. Die Fläche wäre zu klein, erklärt Markus Brunner.

Verkaufsflächen und andere Details zur Überbauung auf der «Chesselbrugg»-Wiese geben zurzeit weder er noch Lydia Saxer Waser bekannt. Die Verhandlungen seien zwar auf gutem Wege, sagen beide Parteien, unterschrieben sei aber noch nichts. Brunner spricht aber von einer (im Vergleich zum heutigen Standort auf der Breite) grösseren Verkaufsfläche und von besseren Parkiermöglichkeiten.

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