Comedy-Shootingstar zu Besuch: Ein lustiger Abend für die Jungbürger von Marbach und Rebstein

In einer lockeren Atmosphäre begeisterte der Schweizer Comedy-Shootingstar Sven Ivanić.

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Die Jungbürger feierten in der Bühne Marbach zusammen mit Sven Ivanić (vorne rechts). (Bild: pd)

Die Jungbürger feierten in der Bühne Marbach zusammen mit Sven Ivanić (vorne rechts). (Bild: pd)

(ak) Silas Benz war einer von 26 Jungbürgerinnen und Jungbürgern von Marbach und Rebstein, die sich zur Feier in der Bühne Marbach trafen. Sven Ivanić widmete ihm seine erste Nummer und wusste selber nicht, wer nun wen auf die Schnippe nahm, als Benz ihm erklärte, dass der Männerchor sein liebstes Hobby ist.

«Das ist das Coolste, das ich seit längerem gehört habe», so der 1,95 m grosse Komiker aus dem Kanton Zürich, der nie wirklich «erwachsen» wurde, aber mit seinem ersten Soloprogramm «JUSländer» für den prestigeträchtigen Swiss Comedy Award nominiert ist.

Marbach und der Fast-Food-Riese

Beim «Blick Live Quiz», das Silas Benz zusammen mit Yanik Ryffel spielte, musste er zum Beispiel wissen, was Marbach und der Fast-Food-Riese gemeinsam haben – natürlich das goldene «m» im Logo, respektive im Wappen! Somit ging es themenmässig fast nahtlos über zum Burgerbuffet im aebi’s welldone.

Das Volljährigsein hat viele Freuden, aber ebenso viele Pflichten zur Folge, wie Marbachs Gemeindepräsident Alexander Breu erklärte: «Geniesst das Leben und die Freiheit», gab er mit auf den Weg, wünschte den Jungbürgern Erfolg, Gesundheit, Selbstbewusstsein und Mut, bat sie aber auch darum, Verantwortung zu übernehmen und ermunterte sie zu Freiwilligenarbeit.

Aktiv mit leiten, reisen und lernen

Einige der Jungbürger tun dies bereits. So Yannik Baumgartner, Jugendmusik-Obmann des Musikvereins Rebstein: «Ich möchte den coolen Zusammenhalt am Leben erhalten, auch wenn die Blasmusik nicht unbedingt im Trend ist. Zudem macht mir Organisieren Spass.» Ahaash Gunaratnam setzt sich im Turnverein Marbach als Jugileiter ein und betreibt selber Leichtathletik und Gymnastik Grossfeld:

«Deshalb bin ich froh, dass ich nun Auto fahren und damit weniger Zeit in den Arbeitsweg, dafür mehr in meine Hobbys investieren kann.»

Denise Kluser aus Marbach erzählte von ihrem Zwischenjahr nach der Kantonsschule, in dem sie viel gereist ist: «Dadurch bin ich selbstständiger geworden und habe gespürt, was ich will.» Denise Kluser wird bald ein Bm-Praktikum bei einer Bank in Angriff nehmen. Sarina Oehy aus Rebstein wechselte von der Kantonsschule in die Pädagogische Hochschule. «Wenn man im Praktikum zur Primarlehrerin erstmals vor einer Schulklasse steht, fühlt man sich schon erwachsener», lachte sie.