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Clientis Biene Bank plant Neubau

Die Biene Bank im Rheintal konnte am Samstag anlässlich der 140. GV auf ein eher ruhiges, jedoch erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Ab Herbst 2019 soll es turbulenter werden: Ein Neubau steht an.
Max Pflüger

1162 Genossenschafterinnen und Genossenschafter besuchten am Samstagabend die 140. Generalversammlung der Clientis Biene Bank im Rheintal. Verwaltungsratspräsident Christof Steger und René Bognar, Vorsitzender der Geschäftsleitung, durften den Anwesenden erneut von einem guten Geschäftslauf berichten. Trotz anhaltender Tiefzinsphase konnte die Bank einen Jahres- gewinn von 1,8 Mio. Franken ausweisen und den Genossenschaftern eine steuerbefreite Dividendenausschüttung von 13% vorschlagen. Die Bank konnte gemäss den Ausführungen von René Bognar insbesondere die Erträge aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft recht stark ausbauen. «Die Biene Bank wird heute als moderne und dienstleistungsorientierte Beraterbank wahrgenommen. Wir sind in der Lage, unsere Kunden auch im Anlagegeschäft kompetent und umfassend zu beraten.»

Nahe am Rekordergebnis

Zufrieden mit den erfreulich positiven Kennzahlen der Bank – das Rekordergebnis des Jahres 2017 konnte nahezu wieder erwirtschaftet werden – stimmten die Anwesenden diskussionslos und einstimmig den Anträgen des Verwaltungsrates zu. Sie genehmigten den Jahresbericht, die Rechnung 2018 sowie die Verwendung des Bilanzgewinns, unter anderem die Zuweisung in der Höhe von 70000 Franken an den Fonds für Vergabungen und die Äufnung der Gewinnreserven in der Höhe von rund 1,7 Mio. Franken. Der Hauptsitz der Bank an der Rorschacherstrasse ist in die Jahre gekommen. Es besteht erheblicher Sanierungsbedarf. Die energetische Sanierung des Gebäudes, der Einbau einer zeitgemässen technischen Infrastruktur und die Schaffung idealer Arbeitsbedingungen in der bestehenden Gebäudehülle würden zu unverhältnismässig hohen Kosten führen.

Neubau am gleichen Ort geplant

Das käme schliesslich praktisch gleich teuer wie ein neuer Bau. Der Verwaltungsrat beschloss daher, das bestehende Gebäude abzureissen und am gleichen Standort einen Neubau zu erstellen. Dabei muss auf die beiden Nachbargebäude, das Kinderheim Bild und das Haus Sparverein Biene, beides Schutzobjekte, Rücksicht genommen werden. Die Verhandlungen mit der Ortsbildkommission sind im Gange. Vorgesehen ist der Baubeginn im kommenden Herbst. Die Bauzeit ist auf rund zwei Jahre veranschlagt. In dieser Zeit muss die Bank einen Ersatzstandort beziehen. Dieser wird im Gebäude der Stark AG an der Kriessenerstrasse/Industriestrasse, also in Bahnhofsnähe sein. Dort wird aber kein Kassaverkehr mit Einzahlungen und Auszahlungen stattfinden. Der gesamte Kassaverkehr wird voraussichtlich in der Geschäftsstelle in der Marktgasse oder an einem anderen gleichwertigen Standort abgewickelt. Für die Kunden ist die Neubauphase mit Unannehmlichkeiten verbunden, weil sie ihre Bankgeschäfte nicht mehr am vertrauten Standort an der Rorschacherstrasse erledigen können. Die Bank wird sich jedoch bemühen, sie in den Provisorien gewohnt zuverlässig und freundlich zu betreuen. Die Kunden werden über alle Schritte informiert, sobald die definitive Planung abgeschlossen ist.

Herrliche Comedy geboten

Anschliessend an den geschäftlichen Teil genossen die Genossenschafterinnen und Genossenschafter am traditionellen «Biene-Fest» das Nachtessen aus der «Schützenhaus»-Küche, die zahlreichen Begegnungen mit Freunden und Bekannten sowie den späteren Besuch in der Meca-Bar des Modelleisenbahnclubs Altstätten. Eine besondere Überraschung kam aus Bern: «Frau Dr. Angela Hartmann von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma» kam eigens aus der Bundeshauptstadt angereist und sprach in äusserst witziger Gedankenakrobatik zur Versammlung. Angela Hartmann alias Comedian Gögi alias Hansruedi Hofmann aus Zofingen verstand es, die Biene-Bank und ihre Mitarbeiter herrlich zu karikieren und auch die sieben Bundesräte auf den Arm zu nehmen. Gut eine halbe Stunde lang unterhielt er, bzw. «sie» das Publikum und erntete Lacher um Lacher.

Hinweis

Mehr Bilder auf rheintaler.ch unter Bilderstrecken.

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