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Chriesi pflücken erlaubt

Bei der Einfahrt zum Gemeindeparkplatz, direkt neben dem Restaurant Freiraum (früher Löwen), stehen drei Kirschbäume. Obwohl die Kirschen reif sind, pflückt sie niemand.
Susi Miara
Auch Thomas Bösch, Wirt des Restaurants Freiraum, nascht gern von den reifen Früchten. (Bild: Susi Miara)

Auch Thomas Bösch, Wirt des Restaurants Freiraum, nascht gern von den reifen Früchten. (Bild: Susi Miara)

Die Kirschen des äussersten Baumes sind bereits so reif, dass sie von selbst auf den Rasen fallen. Eigentlich sehr schade, sind doch Schweizer Kirschen im Handel nicht gerade das, was man landläufig als günstig bezeichnen würde. Wem gehören die Kirschbäume neben dem Restaurant Freiraum? «Der politischen Gemeinde», erklärt der Leiter des Werkhofs, Marco Köppel. Beim Verkauf des Restaurants Löwen habe die Gemeinde den Boden, auf dem Bäume stehen, erworben. Bis heute habe das Bauamt die Kirschen nie gepflückt, sagt Köppel. «Wir überlassen die Früchte den Vögeln», sagt er. Ausserdem könne jeder, der möchte, die Chriesi pflücken. «Allerdings auf eigene Gefahr.»

Schattenspender für die Gartenwirtschaft

Die drei Bäume hat der ehemalige «Löwen»-Wirt Peter Lamprecht vor 33 Jahren gepflanzt. Jeder Baum trägt den Namen eines seiner drei Kinder. «Es sind auch drei verschiedene Sorten, die zu unterschiedlicher Zeit reif werden», sagt Vreni Lamprecht.

Gedacht waren die Bäume als Schattenspender für den Garten. Bis zum Verkauf des Restaurants haben die Familie Lamprecht und oft auch die Gäste die Kirschen gepflückt. So wird es auch heute noch gemacht. Wie der vorherige Wirt Ivo Saxer auf Anfrage erklärt, habe er zu seiner Zeit einige Gläser Kirschenkonfitüre aus den Früchten hergestellt; auch der jetzige Wirt Thomas Bösch hat sich schon an den Bäumen bedient. Zum Pflücken braucht es aber auch ein wenig Erfahrung, denn die Bäume haben bereits eine beachtliche Höhe erreicht.

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