Chor probt für «My Fair Lady»

Die Chorproben zur neuen Produktion des Nostalgietheaters laufen seit zwei Monaten. Beat Brunner aus Widnau leitet erstmals den Chor. Er hat die Aufgabe, die bekannten Lieder mit den Sängerinnen und Sängern einzustudieren.

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Ziel der ersten Chorproben ist es, die Lieder in einem Durchgang zu singen, bevor es in Kürze auf die Bühne geht. (Bild: pd)

Ziel der ersten Chorproben ist es, die Lieder in einem Durchgang zu singen, bevor es in Kürze auf die Bühne geht. (Bild: pd)

BALGACH. Für einmal sei der Einstieg ganz anders gewesen, sagt der Chorleiter, der schon Erfahrungen aus andern Musical-Produktionen mitbringt, so hatte er unter anderem im letzten Jahr die musikalische Leitung in der Musical-Oper «Der Notfall 51» inne und 2011 war er als Co-Leiter beim «Zauberer von Oz» engagiert. Von Beginn weg seien genügend Männerstimmen dagewesen und die Frauenstimmen hätten zum Teil noch gefehlt. Jetzt aber ist der Chor gut bestückt und schon die ersten Töne haben Hühnerhaut-Potenzial.

Grosses Engagement

Die Begeisterung und das grosse Engagement, das alle Beteiligten mitbringen, hebt Beat Brunner besonders hervor. Egal, ob es neue Mitglieder sind, wie Amber und Dee Sieber aus Rebstein, oder bewährte Crewmitglieder des Nostalgietheaters Balgach wie Renate Schawalder oder Melanie Brunner – sie alle arbeiten konzentriert und von der ersten bis zur letzten Minute der Probe. Amber Sieber, eine der Sopranstimmen, ist mit die jüngste im Team, fühlt sich jedoch bereits gut aufgenommen. Sie hat bereits bei «Novecento» in Buchs mitgewirkt und bemerkt, dass hier noch mehr Aufwand betrieben wird. So richtig in ihrem Element fühlt sich Melanie Brunner. Musical, die Kombination von Tanz, Gesang und Schauspiel, das sei ihre Welt. Sie freut sich sehr, wieder Teil der grossen Nostalgietheater-Familie zu sein.

Gesangsroutine entwickeln

Ziel dieser ersten Chorproben ist es, die Lieder in einem Durchgang zu singen, bevor es in Kürze auf die Bühne geht. Die Arbeit mit Amateuren sei eine spezielle Herausforderung, und vieles müsse auch zu Hause geübt werden. So ist es Beat Brunner auch ein Anliegen, den Sängerinnen und Sängern eine gewisse Gesangsroutine zu vermitteln: Sie sollen sich an feste Abläufe (wie z. B. das Einsingen) gewöhnen und sich gewisse Automatismen aneignen, damit ihnen das Üben leichter fällt.

Auch während den kommenden Bühnenproben wird es immer wieder Gesangsproben geben. Vor allem auch nach der Pause im Sommer wird nochmals intensiv gearbeitet. Die Arbeit sei erst mit der Premiere beendet, so der Chorleiter. (pd)

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