Chaos an Silvester blieb aus

Zerstörte Briefkästen, vereinzelte Anzeigen und ein Schwerverletzter: Die Silvester-Bilanz der Polizeien in der Region fällt besser aus als auch schon.

Jana Rutarux
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Die Kantonspolizeien St. Gallen und Thurgau sowie die Stadtpolizei St. Gallen blicken auf eine verhältnismässig friedliche Silvesternacht zurück.

Rund 4500 Personen feierten auf dem St. Galler Klosterplatz den Jahreswechsel. Neben kleineren Zwischenfällen wie etwa einer gezündeten Handfackel im Bereich des Christbaums oder einem Besucher, der im Freien urinierte, gab es keine nennenswerten Zwischenfälle, wie die Stadtpolizei St. Gallen mitteilte. «Im Vergleich zu anderen Jahren war es eine ruhige Silvesternacht», sagt Alexander Hanselmann, Mediensprecher der Stadtpolizei St. Gallen. Dem stimmen auch die Kantonspolizeien St. Gallen und Thurgau zu. Gemäss Daniel Meili, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, ist die Nacht auf den 1. Januar wie eine gewöhnliche Wochenend-Nacht verlaufen. «Es gab keine schwerwiegenden Zwischenfälle. Aus polizeilicher Sicht ist das erfreulich», sagt Meili. Weshalb die Nacht so ruhig verlief, kann sich Hanselmann nur schwer erklären: «Ich denke, die Kälte hatte einen Einfluss darauf – die Leute blieben weniger lang im Freien.»

Rund 50 Einsätze

Die Kantonspolizei St. Gallen rückte in der Silvesternacht etwa 50mal zu Einsätzen aus, wie Mediensprecher Gian Andrea Rezzoli sagt. «Es wurden vermehrt Briefkästen mit Feuerwerkskörpern zerstört und es kam vereinzelt zu häuslicher Gewalt.» Allein durch die sechs zerstörten Briefkästen im Kanton St. Gallen entstand ein Sachschaden von rund 12 800 Franken.