Chancen erst nach dem 0:2

Zwei Treffer von Lima reichten für Linth 04, um sich gegen Widnau 2:0 (1:0) durchzusetzen.

Patrik Hasler
Drucken
Teilen

Fussball. Zuletzt zeigte Widnau, trotz des Cup-Outs in der Nachspielzeit gegen Emmenbrücke, eine ansprechende Leistung. Doch wie sich die von Misko Rankovic neu geformte Widnauer Mannschaft im ersten Meisterschaftsspiel präsentieren würde, sollte sich erst in Näfels zeigen. Auch die Glarner verabschiedeten sich bereits in der ersten Runde aus der Cup-Qualifikation und konnten sich somit voll und ganz auf den Saisonauftakt gegen Widnau konzentrieren.

Lima zum Ersten

Nach dem gegenseitigen Abtasten in den ersten Minuten gestaltete sich die Partie relativ ausgeglichen. Doch die Widnauer Defensive hatte sich noch nicht gefestigt, als die Gastgeber eine offensive Druckphase starteten. Die Gäste aus dem Rheintal konnten nur ungenügend befreien, und nach einem hohen Ball in den Widnauer Strafraum reagierte Lima am schnellsten und schob zur frühen Führung für die Glarner ein.

Auf diesen Gegentreffer konnte das Team unter Rankovic zunächst nicht reagieren und musste nach einem Corner beinahe einen weiteren Treffer hinnehmen. Der Linth-Captain Daniel Feldmann kam nach diesem Eckstoss frei zum Kopfball, doch Widnaus Captain Lüchinger klärte, mit seiner besten Aktion dieses Spiels, auf der Linie. Erst kurz vor dem Seitenwechsel kamen die Widnauer dem Ausgleich näher.

Nach einer Hereingabe von Vidallé zögerte Nüesch einen Tick zu lange und scheiterte aus kurzer Distanz und spitzem Winkel am gegnerischen Schlussmann Marty.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Widnauer energischer zur Sache. Doch ohne in der Offensive wirklich gefährlich zu werden, liefen die Rheintaler in einen Konter. Eingeleitet durch einen fahrlässigen Ballverlust von Irisme, reagierten die Glarner eindrücklich schnell.

Durch einen Steilpass lanciert, liess Janjic die Widnauer Verteidiger hinter sich, ehe er von der Grundlinie aus den mitgelaufenen Lima mit einem Querpass bediente. Vor dem leeren Widnauer Tor liess es sich Lima nicht mehr nehmen und vollendete seinen zweiten Streich.

Widnau ohne Glück

Ohne zündende Ideen in der Angriffsauslösung konnten die Widnauer die zweitstärkste Defensive der letzten Saison kaum überwinden. Folglich resultierten die gefährlichsten Aktionen der Widnauer aus Weitschüssen.

So setzte Mensur Camavdic einen Freistoss an den Innenpfosten, ehe Naim Mehmeti kurz vor dem Ende aus der zweiten Reihe ebenfalls nur den Pfosten traf. Ohne den nötigen Spielwitz und ohne das nötige Glück zum Schluss mussten sich die Widnauer im ersten Spiel der Saison gegen Linth 04 letztlich mit 0:2 geschlagen geben.

Aktuelle Nachrichten