Butzen sind sehr zufrieden

ALTSTÄTTEN. Die Fasnacht ist vorbei. Die organisierenden Röllelibutzen ziehen positive Bilanz: Das Park and Ride hat sich bewährt. Das Mehrweg-Becher-Konzept bietet noch Potenzial zur Verbesserung.

Angelika Rieger
Merken
Drucken
Teilen
Die Röllelibutzen haben nicht nur vor, sondern auch hinter den Kulissen für eine vergnügliche Fasnacht gesorgt. (Bild: Angelika Rieger)

Die Röllelibutzen haben nicht nur vor, sondern auch hinter den Kulissen für eine vergnügliche Fasnacht gesorgt. (Bild: Angelika Rieger)

Der Verein Röllelibutzen hat mit grossem Engagement die Fasnacht organisiert. Eine Leistung, die nicht nur für ein funktionierendes Vereinsleben sorgt, sondern auch das kameradschaftliche Verhältnis unter den Altstätter Fasnachtsgruppen wachsen lässt.

Gute Zusammenarbeit

«Die Zusammenarbeit mit der ganzen Stadt ist hervorragend», bedankt sich Thomas Eugster. Dies zeigte sich auch zum Ende der Fasnacht. Einer der Höhepunkte für die Röllelibutzen war, dass der Abbau der gesamten Zeltstadt innert zehn Stunden von etwa 45 Leuten abgewickelt worden ist. Die Wertschätzung der Stadt drückte Daniel Bühler am Dienstagabend öffentlich aus. «Eine gelungene Überraschung», meint Eugster. Denn sie bringe einmal mehr zum Ausdruck, dass die Fasnacht für alle, auch für die Gewerbe-Betreiber, einen hohen Marktwert besitze.

Mehr als 15 000 Besucher

Höhepunkte gab es an der diesjährigen Fasnacht viele. Einer war für die Röllelibutzen der Besuch der Koranti-Gruppe aus Slowenien. Der Gruppe hat es so gut gefallen, dass sie wiederkommen möchte. So zieht OK-Präsident Thomas Eugster eine positive Bilanz. Die wird verstärkt von der Besucherzahl, die sich im Vergleich zu vorangegangenen Jahren erhöht hat. Thomas Eugster schätzt, dass am Samstag mehr als 15 000 Besucher im Städtli weilten. Am Sonntag seien es ebenso viele gewesen. Ausschliesslich positive Kritik habe es von den Umzugsteilnehmern und der Bevölkerung gegeben. Den kleinen Leiden der Städtlibewohner, die es auch dieses Jahr gab, werde man nächstes Jahr besonderes Augenmerk schenken.

Ruck zuck wieder sauber

Inzwischen erinnert nichts mehr daran, dass in Altstätten sechs Tage lang die Narren zugange waren. Alles ist aufgeräumt, kaum noch ein Konfetti zu sehen. Dies sei, so Eugster, vom städtischen Bauamt «kaum aus den Rohren – schon in den Saugern» gewesen. Mit Konfetti wurde dieses Jahr nicht gegeizt. Aber während man andernorts Konfetti verbot, wollen die Röllelibutzen davon nichts wissen.

Park and Ride wird genutzt

Überrascht hat die Röllelibutzen, wie viele Lenker vom Park and Ride auf der Allmend Gebrauch gemacht haben. Thomas Eugster rechnet damit, dass es jährlich mehr werden. Nicht ganz aufgegangen ist das Müllkonzept. Für Eugsters Begriffe sind noch immer zu viele Flaschen auf die Strasse gelangt. Deren Ursprung lässt sich kaum zurückverfolgen.

Kaum Zwischenfälle

Positiv wertet Thomas Eugster, dass die Fasnacht ohne gröbere Zwischenfälle über die Bühne ging. Er habe gehört, dass eine Gruppe Jugendlicher sich einige Opfer ausgesucht habe. Zwei mussten wegen Nasenbeinbrüchen behandelt werden. Dank eines Betroffenen habe man einen Teil der Gruppe ausfindig machen können. Ein besseres Bild ist bei den jugendlichen Rausch-Trinkern entstanden. Es seien einige weniger gewesen als im letzten Jahr.