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Busse wegen dreckiger Hundezwinger

Das Hundezüchter-Ehepaar, das kürzlich vor dem Kreisgericht stand, wird nur teilweise schuldig gesprochen. Ein Anklagepunkt betrifft die Hygiene: Die Zwinger waren mit Urin und Kot verunreinigt.

Das Rentnerpaar stand vor dem Einzelrichter, weil es gegen einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Einsprache erhoben hatte (Ausgabe vom 11. Oktober). Vorgeworfen wurde den beiden, mehrfach gegen das Tierschutzgesetz und das Tierseuchengesetz verstossen zu haben. Aufgefallen war dies Kontrollbeamten des St. Galler Veterinärdienstes.

Nun liegt das Urteil des Einzelrichters vor. Der 69-jährige Angeklagte und seine 71-jährige Gattin wurden vom Vorwurf der Hunde-Einzelhaltung in Zwingern ohne Sichtkontakt sowie vom Vorwurf ungenügender Sozialkontakte und Bewegung der Hunde freigesprochen. Schuldig gesprochen wurden die beiden hingegen der mehrfachen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz, was das Missachten der Hygienevorschriften in den Zwingern angeht. Die Rentnerin hat ausserdem gegen das Tierseuchengesetz verstossen, indem sie eine Hündin nicht korrekt registrierte.

Vom Vorwurf der fehlenden Registrierung mehrerer Tiere wurden beide freigesprochen. Das Ehepaar wird dementsprechend milder gebüsst als von der Staatsanwaltschaft gefordert. 800 Franken Busse sind es für den Rentner, 300 für die Gattin. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (seh)

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