Altstätten
Fotowand, Schminken und Yoga: Familien- und Begegnungszentrum Reburg feiert seine Einweihung

Ein buntes Programm bot das Familien- und Begegnungszentrum Reburg am Samstag auf – feierlich wurden die neuen Räumlichkeiten eingeweiht. Neben Schnupperangeboten, Hausführungen und Kinderbetreuung informierten wichtige Persönlichkeiten des Sozialwesens auch über die Situation in Schulsozialarbeit oder Arbeitsintegration.

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Das Reburg-Team und seine Helferinnen und Helfer.

Das Reburg-Team und seine Helferinnen und Helfer.

Bild: PD

Das abwechslungsreiche Programm unter der Mitwirkung verschiedener Partner und freiwilliger Helferinnen und Helfer führte zu einem stimmigen Anlass. Am Vormittag begannen die offiziellen Eröffnungsfestivitäten mit der Ansprache des Stadtpräsidenten Ruedi Mattle. Er betonte, dass die Stadt Altstätten in den vergangenen Jahren im Sozialbereich einige Mehrausgaben im präventiven Bereich getätigt habe, besonders in der Schulsozialarbeit und in der Arbeitsintegration, aber auch für das Familien- und Begegnungszentrum.

Sozialhilfekosten in den letzten Jahren gesenkt

Diese Ausgaben seien nötig, damit aufkeimende Probleme frühzeitig erkannt und bearbeitet werden könnten. Unter anderem führte dies dazu, dass die Stadt Altstätten in den vergangenen Jahren die Sozialhilfekosten stark senken konnte. Claudia Baumgartner, stellvertretende Leiterin des Familien- und Begegnungszentrums, zeigte, wie die Reburg bereits von Partnerorganisationen wie auch Privatpersonen genutzt wird. Sie erklärte, welche Möglichkeitsvielfalt das Haus für die Bevölkerung bietet und ermutigte zu Offenheit gegenüber dem Projekt. Zum Abschluss stellte Roman Zimmermann, Bereichsleiter Soziales der Stadt Altstätten, die Niederschwelligkeit der Angebote in den Vordergrund und lud alle interessierten Personen und Organisationen zur Mitwirkung ein.

Die grosse Abwesende des vergangenen Samstags war Silvia Hermann, Leiterin der Reburg. Nach mehrmonatiger Vorbereitung und grossem Engagement für das Familien- und Begegnungszentrum musste sie sich krankheitsbedingt abmelden. Dank der optimalen Vorbereitung und des grossen Engagements der Führungscrew sowie aller Beteiligten konnte der Tag aber als grosser Erfolg verzeichnet werden.

Die Räume haben ihren Charme nicht eingebüsst

In und vor der Reburg wurden die Besucherinnen und Besucher eingeladen, den musikalischen Klängen von Schwyzerörgeli, Geigen und Saxofon zu lauschen, zudem boten Essensstände und der Glacewagen leckere Verpflegung. Die Pfadi und die Jubla Altstätten haben sich mit einer Fotowand, Schminken, Buttonsherstellen, Bändeliknüpfen und Büchsenschiessen etwas besonderes ausgedacht.

Bei den stündlichen Rundgängen wurden die Besucher in Kleingruppen über die Angebote und das Gebäude informiert. Besonders die breite Angebotspalette und die einladenden Räume liessen staunen. Nicht wenige Paare schwelgten beim Betreten des ehemaligen Trauzimmers in Erinnerungen und bemerkten voller Freude, dass die Räume den Charme nicht verloren haben.

Dank der Mitwirkung vieler Partner wurden Schnupperangebote in Yoga, Kling Klang Klatsch, Beratung vom Verein SwissCross sowie von der Väter- und Mütterberatung angeboten. Auch die Kinderbetreuung wurde rege genutzt. (sk)

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