Bulldogs schnappen erbarmungslos zu

Der EC Dornbirn startete mit einem Offensiv-Feuerwerk in die Nationalliga-Saison. Der kommende Gegner EHC Lustenau ist hingegen noch ohne Sieg.

Günther Böhler
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Eishockey. Nach nur zwei Runden in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse ist eines klar – auf dem Weg zum Titel kommt man an den Dornbirner Bulldogs nicht vorbei. Der amtierende Meister, der sich knapp vor dem Saisonstart mit Aaron Fox (USA) und Daniel Tkaczuk (Kanada) noch zwei hochkarätige Legionäre holte, erzielte bereits 18 Treffer.

Mitfavorit HC Innsbruck wurde zum Meisterschaftsbeginn, noch dazu in der Fremde, mit 8:1 gedemütigt und bei der Heimpremiere setzte es für den EHC Bregenzerwald eine 2:10-Schlappe – obwohl es nach zwei Dritteln nur 3:2 für die Dornbirner Bulldogs hiess. Das Power-Duo aus Übersee (Fox und Tkaczuk haben bereits 11 bzw.

7 Skorerpunkte auf ihrem Konto) hat also voll eingeschlagen und sorgt für einen wahren Zuschauerboom (zuletzt 3000 Zuschauer) bei den Messestädtern.

Fehlstart für Eloranta

Ebenfalls noch ungeschlagen sind die Salzburger Jungbullen, die heuer in jedem Spiel maximal acht U20-Ausländer einsetzen dürfen. Dies bekam am Samstag auch der EHC Lustenau zu spüren. Trotz des Ausgleichs in der 58. Minute durch Juha-Matti Vanhanen musste man mit einem 1:2 die Heimreise aus der Mozartstadt antreten.

Und da die Schützlinge von Trainer Kari Eloranta zu Hause die Auftaktpartie gegen Zell am See mit 3:4 verloren, kann man durchaus von einem Fehlstart in die neue Saison sprechen.

VEU siegt auswärts

Einen solchen legte in der ersten Runde auch die VEU Feldkirch hin, denn Liganeuling ATSE Graz feierte in der Vorarlberghalle einen verdienten 3:1-Sieg.

Die Feldkircher konnten sich aber auswärts schon wieder rehabilitieren, die Lampert-Cracks zogen den Zeller Eisbären mit 2:1 die Krallen. Am Samstag soll gegen die Jungbullen der erste Heimsieg her. Auf einen solchen hoffen natürlich auch die Lustenauer, die ebenfalls am Samstag in der Rheinhalle (19.30 Uhr) auf die Dornbirner Torfabrik unter der Regie von Jamie Bartman treffen.