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Bürgerversammlungen gut vorbereitet

Speditiv führten die beiden Ratspräsidenten, zuerst Roger Trösch (Schule), dann Reto Friedauer (Politische Gemeinde), in St. Margrethen durch die beiden Bürgerversammlungen. Die Stimmenden hiessen alle Vorlagen diskussionslos gut.
Max Pflüger

ST. MARGRETHEN. Knapp eine Dreiviertelstunde dauerten die beiden Bürgerversammlungen. Zusammen. Dann waren alle Vorlagen, die Jahresrechnungen 2015, die Budgets 2016 sowie Steuerbedarf und Steuerfuss einstimmig und diskussionslos genehmigt. Und da auch die Allgemeine Umfrage in beiden Versammlungen nicht genutzt wurde, konnten die Präsidenten die Versammlungen rasch schliessen.

Die schnelle Abwicklung der Geschäfte war nicht auf einen Mangel an Themen zurückzuführen. Man spürte deutlich, dass an den Vorversammlungen vom 29. März die Geschäfte ausführlich vorgestellt und diskutiert worden waren. Die Präsidenten konnten sich daher auf kurze Zusammenfassungen und das Wesentliche konzentrieren.

Schulraumplanung

Die Tatsache, dass sich die Schülerzahlen in St. Margrethen kontinuierlich nach oben entwickeln, ist bereits seit längerer Zeit bekannt. Dass dies auch mit höheren Kosten verbunden ist, ist leicht nachvollziehbar.

Es braucht mehr Lehrpersonal und mehr Unterrichtsmaterial. Unmittelbar zeigt sich das in einem um 122 500 Franken höheren Steuerbedarf für 2016. Eine weitere Folge der wachsenden Schülerzahl ist der steigende Raumbedarf. Die Schulräume sind bereits jetzt ausgelastet.

Aus diesem Grund ist der Schulrat in Zusammenarbeit mit dem Büro ERR Raumplaner St. Gallen daran, das Schulraumkonzept für die Zukunft zu entwickeln. Für die weitere Bearbeitung dieses Projekts sieht das Budget 2016 einen Projektierungskredit von 200 000 Franken vor.

Für die Zukunft fit machen

Von reich befrachteten Planungsarbeiten und grossen Investitionen in die Zukunft sprach anschliessend auch Gemeindepräsident Reto Friedauer.

Im Herbst 2015 endete die erste Etappe der Zentrumsgestaltung. Die Park- und Grenzstrasse sind weitgehend erneuert. Derzeit startet die zweite Etappe der Bahnhofstrasse und im nächsten Jahr wird der Bahnhofplatz saniert.

Der Teilzonenplan und der Gestaltungsplan für das Projekt Neustart, das einen Coop an die Bahnhofstrasse bringen wird, sind erarbeitet. Mit der öffentlichen Auflage der Pläne ist im dritten Quartal 2016 zu rechnen.

Nach wie vor ist nach dem Aus von «europuls» offen, wie die Entwicklung des Altfeldareals weiter gehen wird. Anfang 2016 sind erste Gespräche mit der Hiag AG, der CSC AG sowie mit den Zoll- und Grenzwachtbehörden für eine neue Gesamtplanung angelaufen. Weitere Gespräche werden folgen. Die Gemeinde strebt dabei eine ganzheitliche Planung, eine ortsverträgliche Nutzung sowie die intelligente Trennung von Kern- und Industriezone an.

Steuerfuss gesenkt

Dank strikter Ausgabendisziplin konnte die Schulgemeinde die Ausgaben 2015 rund 100 000 Franken unter dem geplanten Budget halten. Auch der Gemeindehaushalt erzielte einen Ertragsüberschuss von 1,2 Millionen Franken. Die Budgets 2016 weisen ebenfalls keine ausserordentlichen Ausgabensteigerungen aus.

Der Gemeinderat konnte daher eine Reduktion des Steuerfusses von 135 auf 132 Prozent beantragen, was einstimmig gutgeheissen wurde.

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