Bühler will die Bahnhöfe sicherer machen

Kantonsrat Daniel Bühler befürchtet im nächstem Jahr einen Service- und Sicherheitsabbau im Rheintaler Zugverkehr. Die Regierung verhandelt mit den SBB.

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KANTONSRAT. Es geht Daniel Bühler um einen Serviceabbau, aber auch um die Sicherheit.

Wenn die SBB im nächsten Jahr neue Züge durch das Rheintal fahren lassen, ändert sich mehr, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Erstmals wird dann Rollmaterial verkehren, das ohne Kondukteure auskommt. Deshalb wollen die SBB die Zugbegleiter bald nur noch stichprobenartig einsetzen.

Bahnpolizei reicht nicht

Kantonsrat Daniel Bühler (FDP, Altstätten) ortete in seiner Anfrage an die Regierung einen Serviceabbau. Die Regierung antwortete ihm schliesslich, dass es neue Lösungen für besseren Service brauche – diese aber noch nicht feststünden.

Beim zweiten Anliegen von Bühler, der Sicherheit, sieht es ähnlich aus. Diesbezüglich würden im Moment Verhandlungen mit den SBB laufen, schreibt der Regierungsrat. – Es sei ihm bewusst, dass sporadische Kontrollen der Bahnpolizei und technische Hilfsmittel wie Videoüberwachung das Zugpersonal nicht ersetzen könnten. Die Regierung weiss: «Es braucht zwingend zusätzliche Massnahmen.»

«Man soll sich sicher fühlen»

Daniel Bühler gibt sich zufrieden mit den Aussagen auf seine Anfrage: «Die Regierung hat sich ausgiebig Zeit genommen. Das zeigt aber, wie ernst sie die Anfrage nahm.»

Er verspricht, das Thema Service- und Sicherheitsabbau weiter zu bearbeiten. «Die Leute müssen sich am Bahnhof jederzeit sicher fühlen. Dafür braucht es entsprechendes Personal – auch wenn dieses nur ein subjektives Sicherheitsgefühl herstellen kann.»

Bühler will spätestens wieder zu diesem Thema reden, wenn es um Veränderungen im Asylbereich geht, die das Rheintal betreffen. (sta)

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