BSG steigert sich nach der Pause

Die BSG Vorderland siegt auswärts gegen die St. Otmar Espoirs mit 34:26 (15:15). Die Appenzeller waren abgeklärter als die jungen St. Galler.

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HANDBALL. Mit unguten Erinnerungen im Gepäck reiste die BSG zum 2.-Liga-Spiel nach St. Gallen. Die erste Halbzeit gestaltete sich denn auch schwer, aber nach der Pause legten die Vorderländer zu.

Vor der Pause ausgeglichen

Vor einem Jahr musste die BSG schmerzlich erfahren, dass die Otmärler mit ihren jungen, technisch gewieften Spielern eine der unberechenbarsten Mannschaften der Liga sind. Damals setzte es auswärts eine Niederlage ab. Keinesfalls sollte sich dieses Szenario in dieser Saison wiederholen.

Der Start in die Partie gelang nicht schlecht, das Skore gestaltete sich ausgeglichen. Den Vorderländern glückten die Tore eher mittels Gegenstössen und zweiter Welle, währenddessen Otmar vor allem aus der zweiten Reihe erfolgreich war. Nach einer Viertelstunde unterliefen den St. Gallern zwei technische Fehler, die von den Gästen sofort bestraft wurden. Schnell lag Vorderland mit vier Toren in Führung, und der Heimtrainer war gezwungen, ein Time-out zu nehmen.

Danach drehten die Gastgeber nochmals auf. Vor allem die gegnerischen Rückraumspieler brachten die BSGler einfach nicht unter Kontrolle. Wobei die Abschlüsse aus der zweiten Reihe jeweils äusserst präzis abgegeben wurden und nur schwierig zu verteidigen waren. Bis zur Pause stand es deshalb wieder unentschieden.

Nach dem Seitenwechsel warteten die Vorderländer mit einer offensiveren Deckung auf, was sofort Wirkung zeigte und viel Schwung aus dem Angriffsspiel von Otmar nahm. Die Defensive stand deutlich besser und auch Torhüter Fejzaj konnte sich mehrmals auszeichnen. Mehrere Zwei-Minuten-Strafen sorgten allerdings dafür, dass man nie mehr als zwei Tore in Führung lag.

Fast perfekte Schlussminuten

Zum Ende hin steigerten sich die Vorderländer noch einmal. Es gelangen zehn beinahe perfekte Schlussminuten. Im Angriff glänzte man mit einer hervorragenden Chancenauswertung, und hinten wurde der Gegner zu Fehlern verleitet. Mental waren die Spieler der BSG Vorderland oft einen Schritt weiter als ihre Kontrahenten. Die Partie wurde mit viel Härte geführt, was einige Spuren hinterlassen hat. Es bleibt nun bis nächsten Samstag Zeit, um die kleinen Blessuren auszukurieren. Dann steht das nächste Auswärtsspiel gegen Goldach-Rorschach an. (mk)

BSG Vorderland: B. Rothenberger und N. Fejzaj im Tor sowie C. Bernet (6 Tore), M. Küng (6), M. Mucha (4), C. Nef, L. Povataj (2), P. Schulz (1), L. Rothenberger (3), D. Schwinn (1), R. Schwinn (6), M. Wild, Remo Wild, Roger Wild (5).