BSG siegt im Spitzenspiel

HANDBALL. Zu Hause gegen den HC Bruggen siegten die Männer der BSG Vorderland in der 2. Liga mit 21:18 (11:9). Für die Vorderländer war es zwei Tage nach dem Viertelfinal-Einzug im Cup ein weiterer Erfolg, die Brüggler dagegen kassierten die erste Saisonniederlage.

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HANDBALL. Zu Hause gegen den HC Bruggen siegten die Männer der BSG Vorderland in der 2. Liga mit 21:18 (11:9). Für die Vorderländer war es zwei Tage nach dem Viertelfinal-Einzug im Cup ein weiterer Erfolg, die Brüggler dagegen kassierten die erste Saisonniederlage. Vorderland – Bruggen war in den letzten fünf Jahren stets ein Synonym für ein engagiertes Spiel mit vielen Emotionen. Auch diesmal hielt die Partie, was sie versprochen hatte.

Den Vorderländern war nichts vom strapaziösen Cupspiel anzumerken. Dieser Umstand ist auch auf die Breite der Mannschaft zurückzuführen. Nach einem ganz kurzen Abtasten gelang es der BSG durch einen Zwischenspurt, fünf Tore vorzulegen. Nach einem Team-Time-Out bereits nach 15 Minuten fanden die Gäste besser ins Spiel. Es zeichnete sich ab, dass die Partie von den starken Verteidigungsreihen dominiert wird. Einfache Tore gelangen bis zur Pause keiner Mannschaft mehr. Die Vorderländer taten sich etwas schwerer. So konnte sich Bruggen bis zur Pause auf zwei Tore herankämpfen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber unkonzentriert – aus der Führung wurde in 5 Minuten ein Rückstand. Nun entwickelte sich ein Abnützungskampf. In der Defensive packten beide kräftig und hart zu. Es fielen kaum mehr Tore, und die Emotionen kochten hoch.

Drei Unachtsamkeiten von Bruggen in der Schlussviertelstunde wurden konsequent mit Gegenstosstoren bestraft. Diese einfachen Treffer waren angesichts der starken Verteidigungen viel wert. Fünf Minuten vor Schluss lag die BSG mit drei Toren in Führung. Das Spiel blieb allerdings spannend. Der letzte Tempogegenstoss besiegelte aber den Heimsieg für die Vorderländer. (mk)

Vorderland: B. Rothenberger und N. Fejzaj im Tor sowie M. Küng (3), M. Mucha (1), C. Nef, L. Povataj (4), P. Schulz, L. Rothenberger, D. Schwinn (3), R. Schwinn (7), M. Wild, Remo Wild und Roger Wild (3).