BSG erwischt schlechten Tag

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Handball Nach dem Sieg von letzter Woche verpassen die Handballer der BSG Vorderland, die gute Form zu bestätigen und verlieren gegen den Aufsteiger aus Arbon. Zu viele Spieler kamen nicht auf ihr gewohntes Niveau.

Wie bereits gegen Appen­- zell verschlief man auch diesmal ein wenig die Anfangsphase, was eine frühe Zwei-Tore-Führung für Arbon bedeutete. Dann wachten die Vorderländer jedoch auf, erzielten kurze Zeit später den Ausgleich und gingen gar in Führung. Doch wies das Angriffsspiel weiterhin grössere Mängel auf, nur selten kam ein Spieler durch Kombinationsspiel frei zum Abschluss. Auf der anderen Seite waren die Abstände in der Abwehr zwischen den Spielern zu gross. So konnten die Gäste durch Kreuzbewegungen oft ein Eins-gegen-Eins kreieren, das oft verloren ging.

Angriffe der BSG waren zu fahrig

Bis zur Pause gestaltete sich das Score ausgeglichen: 14:14. So ging es weiter: Zu fahrig waren die Angriffe der Appenzeller, als dass sie sich einen Vorteil erarbeiten konnten. Ab der 40. Minute setzten sich die Seeländer etwas ab. Kurz darauf kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Teams, nachdem ein Arboner einen BSGler am Gegenstoss hinderte. Im Eishockey hätte man von einem Bandencheck gesprochen. Dabei wurden zwei Spieler des Feldes verwiesen, auch wenn dies für die einheimischen Zuschauer und Mitspieler nicht nachzuvollziehen war. Auch sonst war man sich nicht immer einig mit den Unparteiischen

Nach diesem Zwischenfall schafften die Vorderländer den Anschluss nicht mehr und mussten sich schliesslich mit 26:29 geschlagen geben. Es war einer dieser Tage, an dem man einfach nicht auf Touren kam. Doch auch diese Spiele sollte man in Zukunft gewinnen, wenn man sich nicht in der hinteren Tabellenhälfte wiederfinden möchte. Nun hat das Team eine Woche frei. Der nächste Ernstkampf steht dann am 21. Oktober zu Hause gegen den SC Frauenfeld an. (cn)

BSG Vorderland: B. Rothenberger und J. Kappenthuler im Tor sowie C. Bernet (2), C. Naef (2), T. Koch (1), P. Schulz (1), N. Fejzaj, L. Rothenberger, L. Povataj, D. Schwinn (1), R. Schwinn (14), und Roger Wild (5).