Brüder Bohnenberger verzauberten das Publikum

WALZENHAUSEN. Messer, Münzen, Karten, Tücher und vieles mehr verwandelten Gernot und Wolfram Bohnenberger auf der «Walzehuser Bühni». Oder liessen es verschwinden. Manchmal auch andernorts wieder erscheinen.

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Gernot und Wolfram Bohnenberger brillierten in Walzenhausen. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

Gernot und Wolfram Bohnenberger brillierten in Walzenhausen. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

WALZENHAUSEN. Messer, Münzen, Karten, Tücher und vieles mehr verwandelten Gernot und Wolfram Bohnenberger auf der «Walzehuser Bühni». Oder liessen es verschwinden. Manchmal auch andernorts wieder erscheinen.

Mit viel Charme und noch grösserer Geschicklichkeit erzählen die beiden Brüder Geschichten. Mit und ohne direktes Einbeziehen des Publikums. Da ein Messer, dass es zu verstecken, dort ein roter Faden, den es zu halten galt. Wo ist die schwarze Karte, wo die silberne Münze? Klar: Das Publikum trifft es nie. Die Überraschung liegt in der Wiederholung des Tricks mit jeweils verschiedenem Ausgang.

Leicht und schnell

Gut, haben sich Arzt und Architekt Bohnenberger entschieden, ihre akademischen Berufe an den Nagel zu hängen und zu zaubern. Mit ihrer Kunst erstaunen sie Zuschauer auf der ganzen Welt und heimsten Titel wie «Weltmeister der Allgemeinen Magie» und «Magic Master of Originality» ein. Wer die Show in Walzenhausen gesehen hat, weiss, weshalb. Sie zaubern mit einer Leichtigkeit, aber auch mit Schnelligkeit, die atemlos macht. Mit einfachsten Mitteln: einem Blatt WC-Papier, zwei Blatt Seidenpapier, einem Nagel. Verblüffen sie die Menschen mit ihrer Hellsicht-Magie. Und sie erreichen ihr Ziel von Beginn weg: «Als Zauberkünstler geht es uns nicht darum, die Menschen durch Tricks zu täuschen, sondern vielmehr darum, sie durch Staunen über das Unglaubliche zu unterhalten und Emotionen anzusprechen.» Im Publikum herrschte eine wundersame Spannung. Was folgt als Nächstes? Nur wer das Programm «Hut ab» von «Junge, Junge» alias Gernot und Wolfram Bohnenberger gesehen hat, weiss, dass das Stehen mit einem Schal vor einem Spiegel gefährlich sein kann.

Am Ende wollte das volle Haus die beiden Brüder nicht entlassen. Das freute natürlich auch das «Walzehuser Bühni»-Team, dem ebenfalls ein Applaus gehörte für seine Arbeit. Erstmals hatte ein langjähriger Sponsor gleich mehrere Reihen reserviert und so seinen Gästen ebenfalls einen unvergesslichen Abend beschert. (iks)