BOXEN: Ylli Rashitis grosser Sieg nach kurzem Kampf

Gegen seinen bisher stärksten Widersacher siegte Rashiti in seinem 9. Kampf durch technisches K. o.

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Ylli feiert mit seinem Bruder und Trainer Blerim Rashiti den Sieg gegen den Armenier Misha Manukyan. (Bild: pd)

Ylli feiert mit seinem Bruder und Trainer Blerim Rashiti den Sieg gegen den Armenier Misha Manukyan. (Bild: pd)

In der ausverkauften Oltner Stadthalle machte der Altstätter mit Misha Manukyan kurzen Prozess: Schon nach 1:33 Minuten war der auf sechs Runden angesetzte Kampf beendet: Der Ringarzt befand die Platzwunde über dem rechten Auge des Armeniers zu tief, als dass er diesen weiter hätte kämpfen lassen.

Nächster Kampf steht bereits in Aussicht

Somit feierte der als Profi weiter ungeschlagene Rashiti seinen achten Sieg und zog damit mit seinem Kontrahenten vom Samstag gleich. In der Weltrangliste wird der Cruisergewichtler (bis 90,7 kg) damit in die Top 200 vorstossen. Über Ylli Rashitis nächsten Kampf wird bereits verhandelt, er soll im September stattfinden.

Rashiti begann im Kampf innerhalb der Promotion «The Story» aggressiv und konnte mit seinem schnellen linken Jab (Gerade mit der Führhand) gleich einige Treffer setzen. Einem Angriff von Manukyan wich Rashiti geschickt aus und deckte seinen Gegner mit einer Konterserie ein.

Diese war so hart, dass sie zur erwähnten Platzwunde bei Manukyan führte, die den Abbruch des Kampfes zur Folge hatte.

Der bald 25-jährige Ylli Rashiti hatte seinen ersten Profikampf am 26. Dezember 2014 in Bern bestritten. Dieser Debütkampf hatte unentschieden geendet. Die nächsten acht Fights hatte der Altstätter ausnahmslos gewonnen. Manukyan hatte mit einer K.-o.-Quote von 54 Prozent als Härtetest gegolten.

«Die Zuschauer in Olten, darunter viele Rheintaler, hätten natürlich gerne einen längeren Kampf gesehen, ich wäre dafür auch bereit gewesen», sagt Ylli Rashiti, «aber was für mich zählt, ist der Sieg.» (ys)

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