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BOXEN: Sieg und unverdiente Niederlage

In der Alten Kreuzbleiche in St. Gallen standen zwei Athleten des Box-Clubs Rheintal im Einsatz.
Andrea Marciello aus Heerbrugg besiegte in St. Gallen einen viel erfahreneren Gegner. (Bild: Archiv/red)

Andrea Marciello aus Heerbrugg besiegte in St. Gallen einen viel erfahreneren Gegner. (Bild: Archiv/red)

Das Meeting in St. Gallen mit sieben Amateur- und zwei Profikämpfen war gut organisiert, wurde aber aus Rheintaler Sicht von einem unverständlichen Urteil der Kampfrichter zugunsten eines heimischen Boxers überschattet.

Der erst in die Eliteklasse aufgestiegene Andrea Marciello (18-jährig) aus Heerbrugg stand vor 350 Zuschauern im Weltergewicht (69 kg) dem erfahrenen Jan Eggenberger vom BC Buchs gegenüber. Marciello hatte zehn Kämpfe auf dem Buckel, Eggenberger dreimal so viel.

Sicherer Punktesieg gegen erfahrenen Gegner

Der junge Heerbrugger fand aber rasch in den Kampf und konnte die Angriffe seines Gegners kontern. So ging die erste Runde an den Rheintaler. Ohne Änderung der Strategie verlief auch die zweite Runde zu Marciellos Gunsten. Vor der dritten und letzten Runde wurde er von Trainer Walter Walser nur noch gemahnt, den sicheren Sieg nicht zu verschenken. Das gelang ihm auch souverän, und so konnte sich Andrea Marciello als Punktesieger feiern lassen.

Im fünften Fight des Abends standen sich der bald 24-jährige Elias Meier vom BC Rheintal und Mirko Moscara (Sport Ring St. Gallen), im Halbschwer­gewicht (81 kg) gegenüber. Der St. Galler Kämpfer, der aus dem Schwergewicht kommt, versuchte, seine körperlichen Vorteile auszuspielen. Der bewegliche Rheintaler konnte dies jedoch verhindern und traf seinerseits mit wohlüberlegten Kontern. Die erste Runde ging klar an Meier, die zweite jedoch an Moscara.

Selbst der Sieger traute seinen Augen nicht

So musste der dritte Durchgang entscheiden. In diesem kam die Ausdauer von Elias Meier zum Tragen. Schon vor dem Urteil jubelten die mitgereisten Vereinsmitglieder, aber dieser Jubel verstummte jäh: Der Ringrichter hob die Hand von Mirko Moscara zum Sieg. Selbst der Sieger war überrascht, er riss ungläubig die Augen auf bei diesem Fehlurteil.

Elias Meier nahm die unverdiente Niederlage sportlich hin. Er konnte sich damit trösten, dass er eine Woche vorher in Aarau den Ring als Sieger hatte verlassen können. (pd/red.)

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