Bolt und Hutter vorgeschlagen

An ihrer Herbstveranstaltung nominierte die CVP Diepoldsau-Schmitter ihre beiden Kandidaten Thomas Bolt und Fabian Hutter für die Kantonsratswahlen.

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Die beiden Kandidaten und der Gastreferent (v. l.): Fabian Hutter, Oberst Markus Kobler und Thomas Bolt. (Bild: pd)

Die beiden Kandidaten und der Gastreferent (v. l.): Fabian Hutter, Oberst Markus Kobler und Thomas Bolt. (Bild: pd)

DIEPOLDSAU. Marco Sieber, der Präsident der CVP Diepoldsau-Schmitter, durfte den Mitgliedern mit Thomas Bolt und Fabian Hutter zwei gut geeignete Kandidaten für die nächsten Kantonsratswahlen vorstellen. Die anschliessende Nomination von Bolt und Hutter nahm der Präsident dankend entgegen.

Die Herbstveranstaltung befasste sich unter dem Titel «Grenzlage: Leben an der Grenze, Leben mit Grenzen – begrenztes Leben?» mit dem Thema Sicherheit an der Grenze. Gastreferent war Oberst Markus Kobler, Kommandant der Grenzwachtregion III. Er stellte die Grenzwacht im Allgemeinen und die damit verbundenen Herausforderungen in seiner Region im Speziellen vor. Er zeigte, welchen Beitrag die Grenzwächter zur Sicherheit des Landes leisten. Kobler wies auch darauf hin, dass Sicherheit immer etwas koste. Im Fall der Grenzwacht gehe es vor allem um die personelle Ausstattung. Die Grenzwächter seien gut ausgebildet, doch die Zahl sei sehr knapp bemessen.

Die von den Zuhörern aufgebrachte Frage, ob die so populäre Forderung nach Schliessung der Grenze für Flüchtlinge realistisch sei, erläuterte der Kommandant der Grenzwachtregion III am Beispiel der Rheininsel. Eine solche Aufgabe mache eine permanente Besetzung der Grenzwachtposten und eine lückenlose Überwachung des Geländes am Alten Rhein nötig. Dafür fehlten ihm die Mitarbeiter. Eine solche Massnahme habe weitere Konsequenzen. Durch die intensivere Kontrolle an der Grenze komme es zu grossen Wartezeiten an den Grenzübergängen. Im Warenverkehr wären grosse zeitliche Verzögerungen die Folge, viele Industrieunternehmen, gerade hier im Rheintal, erhielten die benötigten Materialen verspätet, die Kosten für die Produktion in der Schweiz würden weiter steigen. (pd)