Blues und Jazz aus aller Welt

Drei Tage Blues und Jazz live – vom 4. bis 6 April – in der Schlossremise. Die SSC Big Band Rheintal und Andi Loser and The Poets vertreten die Rheintaler, Tony Lakatos, Fred Wesley und Connie Harvey die internationale Musikszene.

Monika von der Linden
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Tony Lakatos tritt mit der SSC Big Band Rheintal auf. (Bild: pd)

Tony Lakatos tritt mit der SSC Big Band Rheintal auf. (Bild: pd)

HEERBRUGG. Freunde der Kultur, des Blues, des Jazz und der Gospelmusik dürfen sich freuen. Vom 4. bis 6. April laden Aldo Zäch und das Team des Kinotheaters Madlen in die Schlossremise ein. An drei Tagen treten Künstler aus dem Rheintal und Musiker mit Weltruhm auf: Blues- und Jazztage auf dem Schloss Heerbrugg.

20 Jahre SSC Big Band Rheintal

Am Freitag, 4. April, 19.30 Uhr treten die SSC Big Band Rheintal und Tony Lakatos im ersten Teil des Abends auf die Bühne.

SSC: Society Sound Connection – verschworene Sound Verbindung. Die SSC Big Band setzt sich aus Amateurmusikern, Musikstudenten und Berufsmusikern zusammen. Geleitet wird sie von Marco Haltinner aus Marbach. Am Jubiläumskonzert der SSC Big Band in Heerbrugg tritt Weltstar und Profisaxophonist Tony Lakatos auf. Er wurde im November 1958 in eine Musikerfamilie in Budapest geboren. Seinen musikalischen Weg begann er mit sechs Jahren, zunächst auf der Geige, mit 15 Jahren auf dem Saxophon. 1981 zog Lakatos nach Deutschland und spielt seither als Solist in Jazz-, Pop- und Rockformationen.

Fred Wesley: Jazz Funk

Im zweiten Teil am Freitag, ab 21.30 Uhr, gehört die Bühne Fred Wesley & The New JB's.

Im Juni 2010 überschritt der vitale Posaunist Fred Wesley bereits die magische Altersgrenze von siebzig Jahren. An den Ruhestand denkt er nicht. Er schrieb in den Bands von James Brown und George Clinton Musikgeschichte und zählt zu den wichtigsten Gestaltern des Funk. Fred Wesley wurde in Georgia geboren und begann seine Karriere im Teenageralter als Posaunist bei Ike und Tina Turner.

Andi Loser: Blues & Beyond

Am Samstag, 5. April, im ersten Teil um 19.30 Uhr treten Andi Loser and The Poets auf.

Der Blues war es, den Andi Loser als junger Pianist für sich entdeckte. Mit 18 Jahren gründete er seine erste Bluesrock-Band «The Session Brothers». Von Howling Wolf, den Allmen Brothers über Eigenkompositionen bis zu Deep Purple war alles im Programm der Allrounder. Erfolgreich tourten sie sechs Jahre lang durchs Land. Nach einer längeren Zeit in Los Angeles, Ende der 1990er-Jahre, verschrieb sich Loser dem Chicago- und Delta-Blues – pur, rauchig, stampfend und heulend. Blue Louis spielte während drei Jahren an Bluesfestivals und in Bluesclubs. Es folgten «The Poets». An den Blues- und Jazztagen schöpft Loser mit seinen Poets aus seiner gesamten Sammlung. Blues and Beyond heisst denn auch das Programm.

Connie Harvey: Gospel House

Connie Harvey tritt am Samstag, 6. April, um 21.30 Uhr auf.

Connie Harvey, geboren in Scotland Neck, North Carolina, startete ihre Karriere im Kirchenchor. Sie gilt als eine der vielfältigsten Gospel-, R&B-, Standards-, Balladen-, Classic- and House- Dancemusic-Sängerinnen der Gegenwart. Nach ihrem Recording-Start mit George Kerr Production arbeitete sie mit Ecstasy, Passion und Pain. Nach ihrem Umzug nach New York avancierte sie zu einer der gefragtesten Studio-Sängerinnen.

Connie Harvey ist auch an der Sonntagsmatinee, 11 Uhr, zu erleben.

Die Gospel-Queen hat aus ihrem immensen Repertoire bekannte Gospels ausgesucht, um ihr Publikum in Heerbrugg zu verzaubern: Ein eindrückliches Erlebnis, das warmherzig aufs Publikum eingehende Gospelquintett – ein Konzert mit Gänsehaut-Effekt.

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