Bliss: A-cappella-Comedy-Concert «Die Premiere»

Es ist so weit, am 15. August ist Premiere. Der rote Teppich ist ausgelegt, die Bleistifte der Kritiker sind gespitzt und die Promis laben sich an der Cüplibar. Zeitgleich warten fünf Sänger hinter der Bühne verzweifelt auf das Eintreffen ihres sechsten Mitglieds.

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«Bliss» – immer für Überraschungen gut und einfach zum Geniessen. (Bild: pd)

«Bliss» – immer für Überraschungen gut und einfach zum Geniessen. (Bild: pd)

Es ist so weit, am 15. August ist Premiere. Der rote Teppich ist ausgelegt, die Bleistifte der Kritiker sind gespitzt und die Promis laben sich an der Cüplibar. Zeitgleich warten fünf Sänger hinter der Bühne verzweifelt auf das Eintreffen ihres sechsten Mitglieds. Dabei schien doch alles ganz einfach: Man nehme sechs Männer im besten Alter, kleide sie in edlen Zwirn und lasse sie mit göttlicher Stimme die Klassiker aus allen Epochen der Musikgeschichte zitieren.

Was nach einem sicheren Konzept klingt, erweist sich auf den zweiten Blick als schier unlösbare Aufgabe, denn die sechs Protagonisten sind zwar musikalisch eine eingespielte Einheit, ihre individuellen Charaktereigenschaften und Vorlieben jedoch könnten unterschiedlicher nicht sein. Kann das auf Dauer gutgehen? Bliss zeigen in ihrem neuen «A-cappella»-Programm «Die Premiere» den komödiantisch inszenierten Rettungsversuch einer Konzertpremiere, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint.

«Die Premiere» von Bliss ist an den Schlosskonzerten live zu erleben, am Freitag, 15. August, um 19.30 Uhr. (pd)

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