Bis Ostern erstrahlt die Kirche in neuem Glanz

Rebstein. Der Turm der katholischen Kirche Rebstein war letztes Jahr monatelang von Baugerüsten eingepackt. Die Renovation an Turmfassade und Dach ist nun fast abgeschlossen.

Claudio Donati
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Rebstein. Der Turm der katholischen Kirche Rebstein war letztes Jahr monatelang von Baugerüsten eingepackt. Die Renovation an Turmfassade und Dach ist nun fast abgeschlossen.

Budget reicht jetzt aus

Bis Ostern sollte die Kirche im frischen Gewand dastehen, sagt Kurt Sieber, Präsident der Kirchgemeinde. Bis Ende 2009 sind gemäss Jahresbericht 1,1 Mio. Franken der 1,5 Mio. Gesamtkosten investiert worden. Am Ende dürfte das Budget ungefähr aufgehen, sagt Sieber.

Dies, nachdem er die Bürger letzten Oktober an einer ausserordentlichen Versammlung um einen Nachtragskredit von einer halben Million bitten musste – wegen unvorhergesehen grösseren Schäden. Wobei ein paar wenige der Anwesenden die Mehrausgaben kritisierten.

An der ordentlichen Kirchbürgerversammlung am Dienstag waren keine ausserordentlichen Traktanden auf der Liste – und es gab keine kritischen Stimmen.

Vielmehr nutzte Präsident Kurt Sieber die allgemeine Umfrage gleich selbst, um eine Frage aus der letztjährigen Versammlung zu beantworten: Ob bei der Burg, in der unter anderem die Rebschter Katholiken ihr Pfarreiheim haben, der Eingang behindertengerecht umgebaut werden könne.

In keinem Verhältnis

Sieber informierte, dass ein solches Vorhaben in keinem Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen würde, wie eine Überprüfung ergeben habe.

Mit dem Eingang allein wäre es nicht getan: auch die WCs, der Boden die schmalen Türen müssten umgestaltet und ein Lift eingebaut werden. Zudem käme erschwerend hinzu, dass die Burg denkmalgeschützt ist. Immerhin: Rollstuhlfahrer dürfen sich über die Rampe freuen, die im Zug der Sanierung bei der Kirche eingebaut worden ist.

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