Biedermeier-Tag als Zwischenspiel

HEIDEN. Die Biedermeier-Freunde in Heiden möchten sich auch zwischen zwei grossen Biedermeier-Festen, wie sie alle vier Jahre stattfinden, präsentieren. Nach dem grossen Fest im letzten Jahr geht nun am kommenden Sonntag, 30. August, in Heiden ein eintägiges Fest über die Bühne.

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HEIDEN. Die Biedermeier-Freunde in Heiden möchten sich auch zwischen zwei grossen Biedermeier-Festen, wie sie alle vier Jahre stattfinden, präsentieren. Nach dem grossen Fest im letzten Jahr geht nun am kommenden Sonntag, 30. August, in Heiden ein eintägiges Fest über die Bühne.

Das Programm des Biedermeier-Tages beginnt um 10.45 Uhr im Kursaal Heiden mit einer literarisch-musikalischen Matinee. Geboten werden Balladen, das sind mehrstrophige, erzählende Gedichte, wie sie für die Biedermeier-Zeit typisch waren. Im Anschluss an diese Matinee wird den Besucherinnen und Besuchern im Kursaal ein Apéro offeriert. Von 12 bis 14 Uhr können interessierte Gäste vom Bahnhof aus jede Stunde einen von Biedermeier-Leuten begleiteten Rundgang durch Heiden erleben. Auch auf diese Rundgänge folgt ein Apéro im Kursaal. Wer – was um die Mittagszeit verständlich ist – Appetit verspürt, kann im Hotel Heiden, im Gasthaus zur Fernsicht oder im Genossenschaft Hotel Linde Heiden ein Biedermeier-Menu geniessen.

Am Nachmittag ist ab 14 Uhr im Museum Heiden am Kirchplatz eine Reihe von Filmen zu sehen, durch die man viele Episoden aus der Biedermeier-Zeit nacherleben kann. Der wohl bekannteste Kunstmaler dieser Zeit, Carl Spitzweg, hat seinen Auftritt, und es gibt auch eine Begegnung mit der bedeutenden Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Ein Dokumentarfilm vermittelt wesentliche Aspekte der Biedermeier-Zeit in Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur. Den vergnüglichen Schluss macht der Spielfilm aus dem Jahr 1958, «Das Dreimäderlhaus», in dem Karlheinz Böhm die Rolle des Komponisten Franz Schubert übernommen hat.

Die Biedermeier freuen sich, wenn der Biedermeier-Tag 2015 schon Vorfreude auf die nächsten beiden Biedermeier-Tage 2016 und 2017 auslöst. (pd)