Sonderformen am Himmel
Besondere Heissluftballons am Rheintaler Himmel: Diese Attraktionen erwarten das Publikum an den Ballontagen Alpenrheintal

Auf der Widnauer Aegeten finden Mitte August die Ballontage Alpenrheintal statt. Zum Vergnügen der Gäste, vor allem der Kinder, können einige bemerkenswerte Sonderformen am Rheintaler Himmel bestaunt werden.

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Unvergessen ist das Modell «Fliegende Kathedrale», die Ballonhülle war ein originalgetreues Modell der Stiftskirche des Klosters St.Gallen.

Unvergessen ist das Modell «Fliegende Kathedrale», die Ballonhülle war ein originalgetreues Modell der Stiftskirche des Klosters St.Gallen.

Bild: Hanspeter Schiess

Anlässlich der Ballontage Alpenrheintal, die von Donnerstag, 18., bis und mit Sonntag, 21. August, stattfinden, werden wieder viele Heissluftballone hoch zum Rheintaler Himmel aufsteigen und dorthin schweben, wo sie der Wind hinträgt. Der Massenstart der rund 40 Ballonteams sowie interessante ballonsportliche Wettbewerbe werden das Publikum begeistern.

Der Besuch der Ballontage auf dem Gebiet der Sportanlage Aegeten wird für die Familie ein unvergessliches Erlebnis. Für die Kinder besonders lustig sind die Sonderformen, zum Beispiel der fröhliche «Lucky Joe», der vereinseigene Ballon der Rheintaler Piloten, oder der gemütliche Drache «Dino». Insgesamt werden sechs Sonderformen zu sehen sein.

Die Kathedrale schwebt am karibischen Himmel

Unvergessen ist besonders das Modell «Fliegende Kathedrale», eine Ballonhülle, die die Künstler Jan Käser und Martin Zimmermann 2003 zum Kantonsjubiläum geschaffen hatten. Diese war nämlich ein originalgetreues Modell der Stiftskirche des Klosters St.Gallen. Der Ballon fuhr in allen Regionen des Kantons und erregte dabei überall Aufsehen. In Widnau ist er nicht mehr zu sehen, da er 2015 in die Dominikanische Republik verkauft wurde und heute am karibischen Himmel schwebt.

Die komplizierten Hüllen sind um einiges schwerer

Die Sonderformen werden vor allem als Attraktionen für das Publikum sowie als Werbeträger geschaffen. Den Piloten bereiten die Sonderformen keine grossen Probleme. Der Ballon dreht sich automatisch in eine Richtung, in der er gut am Wind liegt. Deshalb darf jeder Pilot ohne weitere Ausbildung auch Sonderformen fahren.

Einige Hersteller stellen allerdings zusätzliche Aufgaben; es darf nur bei wenig Wind gefahren werden. Und zu beachten ist, dass komplizierte Hüllenformen um ein Mehrfaches schwerer sind als einfache Kugeln. Mehr Stoff bringt mehr Gewicht, so können weniger Passagiere mitfahren. (mp)