Bernecker Primarschüler zügeln in Container

Die Erweiterung des Bernecker Schulhauses Stäpfli hat sich verzögert. Im Herbst beginnen die Arbeiten.

Monika von der Linden
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Die Kinder werden in Containern unterrichtet, die beim Schulhaus Bünt aufgestellt werden

Die Kinder werden in Containern unterrichtet, die beim Schulhaus Bünt aufgestellt werden

Bild: Monika von der Linden

Noch sind die Baumaschinen nicht aufgefahren. Geplant war der Baustart in den Sommerferien. Im November hatten die Stimmbürger der Primarschulgemeinde Berneck grünes Licht für die Sanierung und Erwei­terung des Schulhauses Stäpfli gegeben. Sie bewilligten einen Kredit über 8,9 Mio. Franken an der Urne. Der Zeitplan konnte wegen einer Einsprache nicht eingehalten werden. Inhalt waren verstärkte verkehrsbedingte Immissionen aufgrund der Nutzung des erweiterteten Schulareals. Die Schulgemeinde hat sich mit der einsprechenden Partei geeignet. Darauf hat der Anrainer seine Einsprache zurückgezogen und die Gemeinde die Baubewilligung erteilt. Rechtsgültig wird sie in zwei Wochen.

Mit dem neuen Schuljahr startet die Umsetzung des Projekts ohne Anpassungen gegenüber der Vorlage. Während der Bauarbeiten findet im Schulhaus Stäpfli kein Unterricht statt. Die Schüler werden in Containern untergebracht, die beim Schulhaus Bünt errichtet werden. Die Bewilligung dafür durch die Gemeinde liegt bereits seit April vor. Die Container werden bis spätestens in den Herbstferien aufgestellt und bezogen, damit der Unterricht nach den Ferien für die «Stäpfli»-Kinder nur noch dort stattfindet. Auch die Sporthalle ist spätestens dann auch für Vereine geschlossen.