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BERNECK: Platz für neuen Holzrückhalt schaffen

Damit der neue Holzrückhalt Papieri erstellt werden kann, wird die Liegenschaft in der Papieri abgebrochen. Die Abbrucharbeiten laufen in diesen Tagen.
Die bestehenden Gebäude in der Papieri werden aktuell abgebrochen. (Bild: gk)

Die bestehenden Gebäude in der Papieri werden aktuell abgebrochen. (Bild: gk)

Als vorgezogene Hochwasserschutzmassnahme wird in der Papieri, Berneck, durch die Projektgruppe Hochwasserschutz Littenbach-Aecheli der Gemeinden Au und Berneck ein neuer Holzrückhalt erstellt. Die Politische Gemeinde Berneck hat dafür das Grundstück Nr. 1305, Papieri, letzten Herbst erworben. Aktuell werden die bestehenden Gebäude in der Papieri abgebrochen. So wird Platz für den neuen Holzrückhalt geschaffen.

Neuer Holzrückhalt Papieri

Mit dem vorgesehenen Holzrückhalt sollte genügend zusätzliches Rückhaltevolumen geschaffen werden, um Geschiebe- und Holzanfall eines hundertjährlichen Hochwasserereignisses am Littenbach zurückzuhalten. Je nach sich einstellender Auflandungstendenz in den Rückhalteräumen können sogar die Geschiebe- und Holzmengen eines dreihundertjährlichen Ereignisses gespeichert werden.

Für den Bau der Holzrückhalteanlage Papieri und den not- wendigen Ausbau der Zufahrt sowie den Bau des Wendeplatzes wird mit Kosten in der Höhe von 2,4 Millionen Franken gerechnet. Vorliegend handelt es sich um ein vorgezogenes Hochwasserschutzprojekt im Rahmen des gemeinsamen Hochwasserschutzprojekts Littenbach-Aecheli Au-Berneck. Die Kosten für den «Holzrückhalt Papieri» gehen deshalb nach Abzug von Kantons- und Bundesbeiträgen (ca. 66 bis 75 Prozent) zu Lasten der Politischen Gemeinden Au (2/3) und Berneck (1/3).

Das Auflageprojekt Holzrückhalt Papieri ist mit den kantonalen Stellungnahmen abgestimmt, und die Freigabe zur öffentli- chen Auflage liegt vor. Die direkt betroffenen und anstossenden Grundeigentümer werden nächste Woche persönlich über das Projekt informiert. Anschliessend erfolgt die Projektgenehmigung durch die Gemeinderäte Au und Berneck. Die öffentliche Projektauflage ist vom 7. August bis 5. September geplant.

Rücktritt in der GPK der Gemeinde Berneck

Daniele Abatemarco tritt nach knapp fünfjähriger Behördenarbeit aus beruflichen Gründen vorzeitig als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission per 30. November zurück. Der Gemeinderat nahm den Entscheid an der letzten Sitzung zur Kenntnis. Er dankt Daniele Abatemarco bereits heute für den Einsatz. Die Ersatzwahl findet am Sonntag, 26. November, statt.

Für die Ersatzwahl können Wahlvorschläge bis spätestens Freitag, 22. September, 12 Uhr, bei der Gemeinderatskanzlei Berneck eingereicht werden. Das Datum des Poststempels genügt nicht für die Wahrung der Fristen. Die Formulare zur Einrei-chung der Wahlvorschläge können ab 5. Juli unter www.berneck.ch heruntergeladen werden. Die Ortsparteien werden nächste Woche direkt mit den Formularen bedient.

Selbstdeklaration Bauabnahme

Nach Fertigstellung von bewilligten Bauvorhaben erfolgt die Bauabnahme durch die Bauver- waltung. Bauabnahmen erfolgen auch bei Baubewilligungen im Meldeverfahren. Im Meldeverfahren können besonders klei- nere Bauvorhaben innerhalb der Bauzone (ohne Ortsbildschutzgebiete), die weder die Interessen von Einspracheberechtigten noch wesentliche öffentliche Interessen berühren, bewilligt werden (Art. 82ter Baugesetz). Der Gemeinderat hat entschieden, dass bei Bauvorhaben, die im Meldeverfahren bewilligt wurden, die Bauabnahme neu durch Selbstdeklaration erfolgt. Das bedeutet, die Bauabnahme erfolgt in Eigenverantwortung der Bauherrschaft mit entsprechendem Formular. Die Bauverwaltung nimmt in diesen selbst gemeldeten Fällen Stichproben vor.

Nur mit genügenden Deutsch- kenntnissen können Personen im Arbeitsmarkt Fuss fassen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Ohne adäquate Sprachkenntnisse ist das Erleben unserer Gesellschaft, unserer Kultur – aber auch unserer Werte – kaum möglich.

Aus diesem Grund wollen die Politischen Gemeinden Au, Balg- ach und Berneck sowohl ausländischen Personen, die schon länger in der Gemeinde leben, aber wenig Deutsch sprechen, als auch Flüchtlingen und Asylsuchenden den frühen Einstieg in die Sprach-förderung ermöglichen. Mit dieser Sprachförderung soll ein wichtiger Beitrag für die lokale Integration dieser Menschen geleistet werden. Beim wohnortnahen Deutschlernen handelt es sich um ein niederschwelliges Angebot, das durch die Methode «Neues Lernen» geprägt wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden durch einen besonders kommunikationsorientierten Sprachunterricht im Rahmen von rund 60 Lektionen in der Lage sein, sich in Alltags-, aber auch in wichtigen Lebenssituationen mündlich verständigen zu können.

Am 31. Mai 2017 fand im Werkhof Au eine Informationsveranstaltung über die wohnortnahe Sprachförderung statt. Daniela Graf, Ansprechperson für angehende Kursleiter und für die St. Galler Gemeinden, sowie Walter Noser von Liechtenstein Languages stellten Interessierten aus den Gemeinden Au, Balgach und Berneck das Projekt LieLa «Neues Lernen» auf eindrückliche und authentische Weise vor.

Für dieses neue Angebot werden nun Freiwillige gesucht, die sich vorstellen können, sowohl ausländischen Personen als auch Flüchtlingen und Asylsuchenden die deutsche Sprache anhand der genannten Methode beizubringen. Die künftigen Kursleiterinnen und Kursleiter werden von speziell ausgebildeten Trainern in die Methode «Neues Lernen» eingeführt. Für diese Aufgabe bedarf es keiner pädagogischen Vorbildung. Vielmehr sind kommunikative und aufgeschlossene Persönlichkeiten aus den Gemeinden gefragt, die einen wertvollen Beitrag zur erfolgreichen Integration dieser Menschen leisten wollen. Der erste Kurs startet nach den Sommerferien. Weitere Kurse werden folgen. Das Angebot soll zu einem späteren Zeitpunkt zusätzlich um einen Alphabetisierungskurs erweitert werden.

Freiwillige gesucht – jeder kann helfen

Gesucht werden aber nicht nur Kursleiterinnen und Kursleiter, sondern auch Personen, die Betreuungsarbeiten (z. B. Kinderbetreuung, Gestaltung der Pausen inklusive Verpflegung) leisten oder die Kursleiterinnen und Kursleiter in einer anderen Form unterstützen möchten.

Interessierte Personen kontaktieren bitte bis 31. Juli 2017 unverbindlich: Sozialamt Balgach, Patrick Walser, Telefon 058 228 80 67, E-Mail patrick.walser@balgach.ch (für Interessierte aus der Politischen Gemeinde Balg- ach); Sozialamt Berneck, Martina Reifler, Telefon 071 747 44 83, E-Mail martina.reifler@berneck.ch (für Interessierte aus der Politischen Gemeinde Berneck). (gk)

Weitere Angaben über die wohnortnahe Sprachförderung/Quartierschule gibt es unter: www.quartierschulen.ch

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