BERNECK: Neues Trio «onda blu» tritt auf

Am Sonntag, 23. April, veranstalten das Kulturforum und die Gesellschaft für Musik und Literatur ein Konzert in Berneck.

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Aufgeführt werden Werke von Philippe Gaubert (1879 – 1941), Gyorga Liget (1923 – 2006), Ferdinand Ries (1784 – 1838) Pietro Morlacchi (1828 – 1868) und Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847). Ein vielversprechendes und interessantes Konzert, zu hören sind bis auf Mendelssohn eher weniger bekannte und seltener aufgeführte Komponisten.

Interpretiert werden die Werke vom neu zusammengesetzten Trio «onda blu» mit Cornelia Suhner, Flöte, Johanna Kreuzhuber, Violoncello, und Yukie Togashi, Klavier. Der Name «onda blu» ist daraus entstanden, dass die Musikerinnen ursprünglich «vox baleanea» von George Crumb im Programm hatten und während dieses Stückes der ganze Konzertraum in blaues Licht gehüllt wurde.

Eine Rheintaler Künstlerin: Cornelia Suhner

Cornelia Suhner, geboren 1979 und aufgewachsen in Rebstein, begann mit acht Jahren an der Musikschule Oberrheintal Flöte zu lernen. Mit 14 wurde sie als Jungstudentin an der Musikhochschule Winterthur aufgenommen. Im Anschluss an ihre Matura an der Kantonsschule Heerbrugg setzte sie ihr Studium an der Zürcher Hochschule der Künste fort, wo sie 2004 erfolgreich ihr Konzert- und Lehrdiplom erlangte. Es folgten Aufbaustudien in Konzert-und Solistenklassen an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim sowie an der Folkwang-Universität der Künste in Essen.

Cornelia Suhner ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und Stiftungen. Schon früh sammelte sie Erfahrungen sowohl im Orchesterspiel als auch in Kammermusikgruppen oder als Solistin. 2012 schloss sie eine dreijährige Ausbildung in Dispokinesis ab, eine Haltungs- und Ausdrucksschulung für Musiker. Als freischaffende Musikerin engagiert sich Cornelia Suhner in unterschiedlichen Kammermusikformationen und spielt in verschiedenen Orchestern. Daneben unterrichtet sie Privatschüler und hat einen Lehrauftrag für Flöte an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen.

Johanna Kreuzhuber und Yukie Togashi

Johanna Kreuzhuber, geboren 1983 in Linz, begann im Alter von fünf Jahren Violoncello zu lernen. Ab ihrem 15. Lebensjahr studierte sie Violoncello Konzertfach am Mozarteum in Salzburg und erhielt 2005 das Konzertfachdiplom mit Auszeichnung. Seit 2011 ist Johanna Kreuzhuber festes Mitglied der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz.

Yukie Togashi wurde in Hiroshima geboren und erhielt ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren. Nach dem Lehr- und Konzertdiplomabschluss an der Musikhochschule Tokio absolvierte sie das Konzertfachdiplom am Vorarlberger Landeskonservatorium und das Masterstudium im Fach Fortepiano an der Schola Cantorum Basiliensis mit Auszeichnung. Seit 2009 ist sie Dozentin am Konservatorium Feldkirch. (mp)