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BERNECK: Kropfackerbrücke offiziell offen

Behördenvertreter und Gäste vom Ingenieurbüro sowie von Baufirmen haben gestern die neue Brücke über den Littenbach eröffnet. Der Abbruch der Brücke an der Johannes-Dierauer-Strasse hat heute begonnen.
Kurt Latzer
Anstatt ein Band durchzuschneiden, gingen Behörden- und Firmenvertreter den Monteuren des Brückengeländers zur Hand. (Bild: Kurt Latzer)

Anstatt ein Band durchzuschneiden, gingen Behörden- und Firmenvertreter den Monteuren des Brückengeländers zur Hand. (Bild: Kurt Latzer)

Kurt Latzer

Beim letzten Hochwasser hat sich gezeigt: Die Anwohner des Littenbachs sind mit dem Neubau der Kropfackerbrücke wieder ein Stück sicherer. In gut vier Monaten ist das Bauwerk fertiggestellt worden.

Ersten Funktionstest glänzend bestanden

Die auffallenden Rundungen der Brücke verhindern, dass sich Schwemmholz verhaken und den Bach aufstauen kann. Mittlerweile sind nun drei Brücken am Littenbach angepasst worden, die im Kobel, an der Mündung in den Binnenkanal und die gestern eröffnete. Als Nächstes steht der Neubau der Brücke Johannes-Dierauer-Strasse an. Deren Abbruch hat gestern mit dem Einrichten der Baustelle begonnen. Anstelle des heutigen Übergangs entsteht eine schmalere, gewölbte Velo- und Fussgängerbrücke.

Bruno Seelos, Gemeindepräsident von Berneck, geht davon aus, diese Brücke im November zu eröffnen. Eine neue Brücke ist an der Auer Hauptstrasse nötig, auf Höhe der Firma Bre Möbel, beim Einlenker in die Sonnenstrasse. Hierfür soll die Planung im kommenden Jahr abgeschlossen sein. Wann dieses Projekt aufgelegt werden kann, steht noch nicht fest.

Bald beginnen die Arbeiten am neuen Holzrückhalt

Um das nächste grosse Hochwasserschutz-Projekt steht alles zum Besten. Zumindest sind während der Auflage bis vergangenen Freitag bei der Gemeindeverwaltung keine Einsprachen eingetroffen. Nun muss der Kanton seinen Segen zum Bau des neuen Holzrückhaltes im Gebiet Papieri geben. Bauingenieur Reto Walser geht von einem Baubeginn im kommenden Winter aus. Funktioniert alles wie vorgesehen, könnte der Littenbach ab dem Frühsommer 2018 wieder ein Stück sicherer sein. Wie wichtig diese Bauten im Bach sind, hat der Holzrückhalt im Dürrenbommert bewiesen. Seit einigen Jahren hält er bei Hochwasser einen grossen Teil des Schwemmholzes zurück. So auch beim Unwetter von Anfang September.

4000 bis 5000 Stunden Planungsarbeit nötig

Für das grösste Projekt am Littenbach sollen demnächst die Ingenieurarbeiten vergeben werden. Das Vorprojekt wurde den Bürgerinnen und Bürgen im Sommer 2016 vorgestellt.

Im Vorprojekt schätzte man die Kosten auf über 32 Millionen Franken. An diesen beteiligen sich Bund und Kanton im Umfang von 66 bis 75 Prozent, hiess es vergangenes Jahr. Die Restkosten finanzieren die Gemeinden Au und Berneck. «Für die Planung gehen wir von 4000 bis 5000 Arbeitsstunden aus», sagte Bruno Seelos. Einen möglichen Termin für die Auflage des Gesamtprojektes traut sich der Bernecker Gemeindepräsident nicht zu geben.

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