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BERNECK: Entenrennen bringt Entlastung

Die gelben Gummitiere des «Rheintaler»-Entenrennens werden am Binnenfest jeweils zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung verkauft. Dieses Mal kamen 5554 Franken zusammen.
Monika von der Linden
Stefanie Bucciol (Marketingverantwortliche Rheintal Medien AG, Berneck, Zweite von links) überreicht aus dem Erlös des 11. «Rheintaler»-Entenrennens jeweils 2777 Franken an Gabi Weishaupt (Hausleiterin Ronald Mc Donald Haus St. Gallen, von links) und an den Entlastungsdienst Rheintal, vertreten durch Irene Hutter und Elsbeth Specker. (Bild: Monika von der Linden)

Stefanie Bucciol (Marketingverantwortliche Rheintal Medien AG, Berneck, Zweite von links) überreicht aus dem Erlös des 11. «Rheintaler»-Entenrennens jeweils 2777 Franken an Gabi Weishaupt (Hausleiterin Ronald Mc Donald Haus St. Gallen, von links) und an den Entlastungsdienst Rheintal, vertreten durch Irene Hutter und Elsbeth Specker. (Bild: Monika von der Linden)

Monika von der Linden

Das 11. «Rheintaler»-Entenrennen war am 10. September buchstäblich den Bach hinunter gegangen. Zuviel Wasser hatte der Binnenkanal geführt, als dass die niedlichen Gummitiere hätten in den Wettstreit treten können. Aber das OK des Binnenfestes um Stefan Sieber hatte die zündende Idee, die Kinderhüpfburg in eine Lostrommel umzufunktionieren und den Erstklässler Roman die Gewinner herauspicken zu lassen. Deshalb gab es auch einen Erlös aus dem Verkauf der Enten: 5554 Franken. Er kommt zwei Organisationen zugute, die beide kranken oder beeinträchtigten Menschen oder ihren Angehörigen Zeit und Engagement zuteil werden lassen. Es sind der Entlastungsdienst Rheintal mit Sitz in Altstätten und das Ronald McDonald Haus in St. Gallen.

Die Rheintal Medien AG hält als Herausgeberin des «Rheintalers» das Patronat des Entenrennens. Die Marketingver­antwortliche des Medienunternehmens, Stefanie Bucciol, überreichte im Auftrag des Organisationskomitees am Donnerstagnachmittag die Spendenchecks. Die 2777 Franken verwendet die Ronald McDonald Stiftung St. Gallen, um einen Aufenthaltsraum für Eltern einzurichten. Die Möblierung mit Bettsofa, Tisch und Stühlen kostet 10500 Franken.

«Wir möchten Eltern neu auch tagsüber betreuen, damit sie eine kurze Auszeit vom Spitalbetrieb nehmen können», sagt Gabi Weishaupt. Sie ist die Leiterin des Ronald McDonald Hauses, das die Stiftung seit zwölf Jahren auf dem Areal des Kinderspitals St. Gallen betreibt. In neun Doppelzimmern beherbergt die Stiftung Eltern, wenn ihr Kind im Spital sein muss. Die Spende ist der Stiftung sehr willkommen. Denn die Einrichtung des Aufenthaltsraumes muss sie zusätzlich zu den Betriebskosten der Elternherberge aufbringen. Das jährliche Budget beträgt 280000 Franken. Davon tragen 50 Prozent die Ronald McDonald Stiftung Schweiz, die Restaurants – aus dem Umsatz und den Spendenkässeli. Die verbleibenden 140000 Franken finanziert die Betreiberin selbst.

Die zweiten 2777 Franken kommen dem Entlastungsdienst Rheintal gelegen, weil er dadurch den Stundensatz bei 18 Franken stabilisieren kann. Jede Stunde, jeder Nachmittag, jede Nacht oder jedes Wochenende, in der sich jemand einmal nicht um seinen chronisch kranken oder beeinträchtigten Angehörigen kümmern braucht, ermöglicht es, sich einmal auszuruhen. «Wir bieten den Menschen eine Pause von ihrer permanenten Belastung», sagt Elsbeth Specker. Die 45 Betreuerinnen und zwei Betreuer gehen auf die Bedürfnisse ihrer 70 Klienten zwischen Rüthi und Thal ein.

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