BERNECK: Defizit fällt kleiner aus

Die Jahresrechnung der katholischen Kirchgemeinde schliesst zwar mit einem Defizit ab, allerdings besser als budgetiert.

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Kirchenverwaltungspräsident Bruno Seitz begrüsste am Montagabend 51 Stimmberechtigte im Pfarrsaal zur katholischen Kirchbürgerversammlung. Die Jahresrechnung 2016 schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 6446 Franken, was gegenüber Budget einer Besserstellung von 8072 Franken entspricht. Dies trotz eines geringeren Steuereingangs von 36300 Franken.

Das Budget 2017 sieht einen Verlust 39800 Franken vor – verschiedene Bauvorhaben wie die Erneuerung der Brandmeldeanlage in der Pfarrkirche und die Sanierung der elektrischen Installationen im Haus Bünt 4 sowie die Umstufung der Kaplanei zur Finanzliegenschaft führen dazu. Die ordentliche Kirchensteuer von 15 Prozent sowie die Zentralsteuer von vier Prozent werden beibehalten. Wie bereits an der letzten Kirchbürgerversammlung angekündigt, kann die Bausteuer für das laufende Jahr um einen Prozentpunkt gesenkt werden und beträgt somit zwei Prozent. Die Rechnung und das Budget wurden einstimmig genehmigt.

Neue Mesmerin angestellt

Auf Ende Oktober hat Nada Milicevic, Mesmerin im Teilamt, infolge Wegzug nach sechsjähriger Tätigkeit ihre Anstellung gekündigt. Als Nachfolgerin hat der Kirchenverwaltungsrat aus verschiedenen Bewerbungen Claudia Keller aus Berneck gewählt. Sie wird künftig zusammen mit Werner Matt im Team zusammenarbeiten.

Die Seelsorgeeinheit Au-Berneck-Heerbrugg hat im Berichtsjahr einen übergeordneten Zweckverband gegründet. Somit konnte das neue Personalreglement, das ab dem 1. Januar in Kraft tritt, unter dem Zweckverband lanciert werden. Das heisst: Alle Angestellten von Au, Berneck und Heerbrugg haben einen neuen Arbeitsvertrag erhalten. Zurzeit werden im Zweckverband der Ausbau und die Koordination der Jugendarbeit erörtert.

Im Anschluss verweilten die Anwesenden bei einem Apéro zum Gedankenaustausch. (pd)