Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BERNECK: Das Schnitzelbank-Erbe weiterführen

Im Jahr 1 nach dem Ausscheiden der Gründergruppe blickt die Bernecker Schnitzelbank vorwärts. Es wird hoch hergehen auf der Schnitzelbank-Bühne.
Die 2002 gegründete Gruppe «Überfliegair» ist seit Längerem als Quartett erfolgreich. (Bild: pd)

Die 2002 gegründete Gruppe «Überfliegair» ist seit Längerem als Quartett erfolgreich. (Bild: pd)

Der kommende Fasnachtssamstag ist ein wichtiger Tag in der Bernecker Agenda. Seit 1961 bringen Schnitzelbänkler Geschichten und Anekdoten der letzten 12 Monate ans Tageslicht. Es gibt im Dorf kaum besser ­gehütete Geheimnisse, als wer vor grossem Publikum dann mit einem Spruch samt Helgen beehrt wird. Die Idee einer Schnitzelbank in Berneck hatte ein Student von Basel in sein Dorf gebracht.

Es formierte sich eine Gruppe, die als «Schnitzelbank GmbH» an der Fasnacht 1961 erstmals auftrat. Diese konnte längst nicht alle erwähnenswerten Ereignisse vortragen. So entstand unter der gleichen Organisation eine zweite Gruppe. Dass die «Schnitzelbank GmbH» Jahr für Jahr die anderen an den Pranger stellen konnte, sich selber aber schonte, führte 1980 zur Gründung der «Minisprützer». Eine weitere Bereicherung stellte die Frauengruppe «Lismernodle» dar, die erstmals 1989 die Schnitzelbank-Bühne betrat.

Sketche als Kontrapunkt

2002 fasste ein junges Trio den Mut, ebenfalls am Unterhaltungsprogramm mitzuwirken. Sie entschieden sich aber nicht für einen Vortrag in Versform, sondern wählten ein Thema als roten Faden, an dem sich verschiedene Geschichten anbinden liessen. Später schlüpfte die «Überflieg­air» jeweils in die Rolle einer internationalen, einer nationalen und einer kommunalen Persönlichkeit. Diese verpacken jeweils Aktuelles gekonnt in einen halbstündigen Sketch. Die «Newscomer» sind seit 2016 in einem ähnlichen Stil mit von der Partie.

Für gute Unterhaltung hatten während Jahren auch die «Beizenfäger» als Figuren aus dem grossen Show-Business gesorgt.

Die «Lismernodle» hatten 2009 nach 20 Jahren ihren letzten ­Auftritt. Die «Minisprützer» zogen sich 2011 nach über 30 Jahren zurück. Ein kurzes Intermezzo gaben in den Folgejahren die «Mischtchratzerli». Mehr Konstanz zeigten ab 2011 die «Räbahäxa» als zweite Frauengruppe. Doch nach acht Jahren ist auch ihre Zeit abgelaufen. Die Hexen treten am Samstag zum letzten Mal auf.

«Bäredräck» bringt Erfahrung mit

Das bewährte Oktett wird noch einmal alle Register seines Könnens ziehen. Das gilt auch für die Gruppe «Bäredräck». Das Trio entstand 2016 aus Mitgliedern der «Minisprützer». Nach dem Ausscheiden der «Schnitzelbank GmbH» haben sie, auch wenn sie erst das dritte Mal in dieser Zusammensetzung auftreten, die grösste Erfahrung. Der Anlass beginnt um 20 Uhr. Die Gruppen «Überfliegair», «Räbahäxa», «Newscomer» und «Bäredräck» sowie die Bernecker Guggenmusik «Guggesuuser» kommen in die Gaststätten Maienhalde, Drei König, Ochsen, Brauerei, Rössli und Traube. Platzreservation dringend empfohlen. (pd)

Informationen: www.schnitzelbank-berneck.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.