Berneck blickt auf Neubeginn

BERNECK. Die Bernecker mochten ihren Gemeindepräsidenten ins Jahr 2016 begleiten. Sie kamen am Freitag in grosser Zahl und brachten viele gute Wünsche mit.

Monika von der Linden
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Es kamen mehr Bernecker als sonst zum Torkel. Sie wollten die erste Neujahrsansprache von Gemeindepräsident Bruno Seelos hören und ihm Glück für sein Amt wünschen. (Bild: Monika von der Linden)

Es kamen mehr Bernecker als sonst zum Torkel. Sie wollten die erste Neujahrsansprache von Gemeindepräsident Bruno Seelos hören und ihm Glück für sein Amt wünschen. (Bild: Monika von der Linden)

Die Neujahrsbegrüssung ist in Berneck immer gut besucht, am Freitag war sie es aber noch besser als sonst. Als es im Torkel Oberdorf längst keinen freien Sitzplatz mehr gab, schätzten die Organisatoren vom GVV (Gemeinnütziger- und Verkehrsverein Berneck) anhand der ausgegebenen Gläser, dass es mehr als 160 Personen waren. Das Interesse an der ersten Neujahrsansprache von Bruno Seelos war überwältigend.

«An Silvester trafen zwei Traditionen aufeinander», sagte Bruno Seelos. Auf der Gerbi-Wiese wurde eine wiederbelebt und das alte Jahr ausgepfiffen. Eine andere Tradition ging zu Ende: Die letzte eigenständige Bäckerei im Dorf verkaufte zum letzten Mal ein Brot.

Er wolle mehr nach vorne als nach hinten schauen, sagte Seelos und nannte kurzfristige Ziele der Gemeinde: Gestaltung der Neugass, Hochwasserschutz am Littenbach und Tagesbetreuung von Schulkindern.

Im Frühjahr berät die Gemeinde mit externen Fachleuten, wie der Belag der Neugass aussehen soll. «Läuft es nach Plan, erleben und geniessen wir das Torkelfest 2017 in der neuen Neugass. Ebenfalls dieses Jahr wird die Johannes-Dierauer-Brücke über den Littenbach ersetzt. Die neue Brücke wird für Autos gesperrt sein. Komplizierter ist es, die Kropfackerbrücke zu ersetzen, sie wird für den Autoverkehr freigegeben. Den Gemeindepräsidenten freut es, dass die IG LiSi Berneck hierbei von Beginn an mitwirkt. Im August soll zudem ein Kinderhort mit rund einem Dutzend Plätzen für Schulkinder eröffnet werden.

Mit Zuversicht blickt Seelos auf das gerade begonnene Jahr und auf seine noch junge Amtszeit. Er zitierte ein Gedicht von Christoph Sutter: «Ach, junges Jahr», sprach müd das alte: «ich rate dir nur eins: Behalte die Fragen, die du stellst, stets offen und wage, auf dich selbst zu hoffen! Denn Zukunft ist nicht eine Zeit verbesserter Vergangenheit. Nein, Zukunft ist ein Neubeginn! Viel Glück, Neujahr, in diesem Sinn!»

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