Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BERNECK: Bewährtes unter neuem Motto

Die Rückkehr ins Jahr 1892 unterstreicht den nostalgischen Geist des Weinfestes. Nicht nur die Besucher in historischer Kleidung, auch die Vereine mit ihren Torkeln und Kellerbeizen drehen die Zeit um 125 Jahre zurück.
Maya Seiler
Gut gelaunt begaben sich die Sponsoren mit den OK-Mitgliedern des Verschwell- und Torkelfestes auf Degustationsfahrt. (Bild: Maya Seiler)

Gut gelaunt begaben sich die Sponsoren mit den OK-Mitgliedern des Verschwell- und Torkelfestes auf Degustationsfahrt. (Bild: Maya Seiler)

Maya Seiler

Die Vorfreude auf das Festwochenende vom 1. und 2. September war spürbar, als OK-Präsident Oliver Morandi am vergange­- nen Samstag die Gäste begrüsste. Er erläuterte gleich das Motto «Bern­egg 1892»: «Es isch eifach es Johr»; die Wahl dieser Jahrzahl sei purer Zufall gewesen. Erst im Nachhinein zeigte sich, dass es mehr als ein Zufall war. Da Berneck heuer das 1125-Jahr-Jubiläum begeht, war es 1892 genau 1000 Jahre her seit der ersten urkundlichen Erwähnung des Dorfes.

Lokalhistoriker Erich Gubelmann fügte hinzu, dass in diesem Jahr ein Ingenieur, J. Gysin aus Zürich, das Projekt für den Bau der Strassenbahn Altstätten-Berneck präsentierte. Auch wurde in diesem Jahr der Staatsvertrag zur Rheinregulierung zwischen der Schweiz und Österreich abgeschlossen. Morandi zitierte für 1892 aus Jakob Böschs «1000 Jahre Weinbau im St. Galler Rheintal», es habe «wenig Wein von ordentlicher Güte» gegeben.

Tradition der Torkelfest-Werbefahrten wiederbelebt

Das Torkelfest-Motto soll dazu dienen, den nostalgischen Hintergrund über den Festaufzug hinaus auch in die Torkel und Keller zu bringen, die von den Dorfvereinen mit vielen freiwilligen Helfern betrieben werden. Die Abgaben zuhanden der Festkasse wurden reduziert, damit mehr Geld in die Ausschmückung der Festlokale investiert werden kann. Neu wird in den Beizen altes Handwerk vorgestellt; es gibt eine Schuhmacher-Bude oder eine Küfer-Werkstatt, ein nostalgisches Schulzimmer und ein altes Probelokal. Eine wichtige Rolle spielen darum Firmen und Betriebe, die den Anlass finanziell mittragen und deren Sponsoring den Vereinen zugute kommt.

Als Dank und Einstimmung begaben sich Sponsoren und Organisatoren des Torkelfestes am Samstag mit Traktor und Wagen auf eine Rundfahrt, um das Bernecker Weinfest anzukünden.

Man besuchte die verschie­denen Kelterer, degustierte die besten Tropfen und genoss die Akkordeonklänge des Trios Schefer-Lei.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.