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BERNECK: Als Genossenschaft erfolgreich

An der 111. ordentlichen Generalversammlung präsentierte die Raiffeisenbank Berneck-Au erneut ein sehr erfreuliches Ergebnis. Für 2020 steht die Fusion mit der Partnerbank Unteres Rheintal bevor.
Maya Seiler
Auch die 111. GV bot den 538 Raiffeisen-Mitgliedern interessante Informationen zum Bankgeschehen, gutes Essen und hochstehende Unterhaltung. (Bilder: Maya Seiler)

Auch die 111. GV bot den 538 Raiffeisen-Mitgliedern interessante Informationen zum Bankgeschehen, gutes Essen und hochstehende Unterhaltung. (Bilder: Maya Seiler)

Maya Seiler

In seiner Begrüssung betonte Verwaltungsratspräsident Markus Hitz die Bedeutung von Raiffeisen als Genossenschaft. Er erinnerte an den Namensgeber Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der 1848 als Bürgermeister einen Hilfsverein gründete, in dem die Mitglieder Geld ansparen und an andere zum Ankauf von Vieh und Geräten ausleihen konnten. Mit dem Song des Berner Liedermachers Mani Matter «Dene, wos guet geit, giengs besser, wes denen besser gieng, wos weniger guet geit...» plädierte er für den Genossenschaftsgedanken mit einer gerechteren Verteilung des Wohlstands. Er schloss seine Ausführungen mit der Feststellung: «Eine Genossenschaft ist nur für Personen die falsche Rechtsform, die sich in grossem Mass bereichern wollen.» Ohne den Namen explizit zu nennen, spielte er wohl auf den verhafteten früheren Raiffeisen-Chef an.

Ein Votant gegen die Fusionspläne

Wie Hitz schon an der letzten GV informiert hatte, sucht die Raiffeisenbank Berneck-Au nach eingehender Analyse einen Zusammenschluss mit der Raiffeisen-Schwester Unteres Rheintal. An der GV 2020 werden die Bedingungen für die Fusion zur Abstimmung vorgelegt. In der Allgemeinen Umfrage opponierte Genossenschafter Peter Dietsche gegen dieses Vorgehen. Er würde sich wünschen, als Mitglied auch zur Wahl der Partnerbank mitreden zu können.

Sowohl der Verwaltungsratspräsident als auch Bankleiter Reto Zellweger berichteten den knapp 540 anwesenden Genossenschafterinnen und Genossenschaftern von erfreulichen Zahlen. Die Kreditvergabe verzeichnete im Jahr 2017 einen Zuwachs von fast 5 Prozent und stieg um 11 Millionen auf gut 271 Millionen Franken. Der Geschäftserfolg erreichte mit einer Zunahme von über 12 Prozent erstmals fast eineinhalb Millionen Franken. Einzig die Kundengelder nahmen nicht mehr im gleichen Mass zu wie in den Vorjahren. Auch Bankleiter Reto Zellweger zitierte in diesem Zusammenhang den Raiffeisen-Gründervater, der schon Mitte 19. Jahrhundert gesagt hatte: «Die Dorfgemeinschaft legt ihr Geld in Form von Spargeldern bei der Bank an und diese leiht es wieder aus.»

Besonders unterstrich der Bankleiter die Bilanzsumme von 315 Millionen, was einen Anstieg von sechs Millionen bedeutet. Der Geschäftsertrag betrug 4,5 Millionen; der Geschäftsaufwand konnte im Verhältnis zum Bruttoertrag gesenkt werden, auch wenn er in absoluten Zahlen über dem Vorjahr lag. Der Gewinn 2017 beträgt 132 000 Franken.

Mehr als nur pekuniäre Vor- teile für Genossenschafter

Erfreulich für die Genossenschafter bleibt die Verzinsung der Anteilscheine mit sechs Prozent. Die Mitgliedschaft bei Raiffeisen bringt aber noch weitere «Dividenden»: Vereine und Gemeinnützige Organisationen werden von Raiffeisen beim Crowdfunding unterstützt. Über die Plattform lokalhelden.ch wurden bereits 150 Projekte erfolgreich finanziert. Ein Beispiel konnten die Mitglieder der Raiffeisenbank Berneck-Au am E-Treff Rheineck mitverfolgen. Ausserdem bekamen die Genossenschafterinnen und Genossenschafter als besonderen «Bhaltis» zur 111. GV vier Biberli in Herzform geschenkt. Für das leibliche Wohl sorgte bestens die Küche der Metzgerei Küttel.

Einen musikalischen Leckerbissen boten die sechs stimm­gewaltigen Mitglieder der Sing­ing Souls.

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