BERNECK: Ab sofort gilt ein generelles Verbot von Himmelslaternen

Himmelslaternen oder ähnliche Feuerwerkskörper sind auf dem gesamten Gemeindegebiet von Berneck generell verboten. Der Gemeinderat folgt damit den Empfehlungen des Bundesamtes für Zivilluftfahrt Bazl.

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Bei Himmelslaternen wird mit einem Brenner Luft erhitzt, die einen Ballon aufsteigen lässt. Die Hülle der Himmelslaternen besteht meist aus leichtem Papier sowie teilweise aus einem Metall- oder Holzgestänge. Ein kontrolliertes Steigenlassen ist nicht möglich, weshalb die Laternen als besonders gefährliche Feuerwerkskörper gelten. Sie können Strecken von vielen Kilometern zurücklegen, wobei ihre Flugrichtung durch wechselnde Windrichtungen unvorhersehbar wird. Im Normalfall sinkt die Laterne erst dann zu Boden, wenn der Brandsatz erschöpft ist. Sollte aber eine Laterne abstürzen oder durch einen Windstoss in der Luft Feuer fangen, so ist sie eine ­Gefahr für Personen, Gebäude, Wald, Reben und Wiesen. Dazu kommt, dass die Überreste der Laternen in der Natur eine Gefahr für Wild-, Nutz- und Haustiere bergen und die Landschaft verschmutzen. Aufgrund des Gefahrenpotenzials sind Himmelslaternen in verschiedenen Teilen der Schweiz bereits nicht mehr erlaubt, so auch in der Nähe von Flughäfen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl hat betreffend Himmelslaternen empfohlen, ­einen Abstand von mindestens fünf Kilometern zur Landesgrenze einzuhalten. Die Gemeinde Berneck liegt innerhalb dieses Korridors. Das Zentrum von Berneck befindet sich zudem nur knapp ausserhalb des Korridors zum Flughafen Altenrhein.

Bereits in der Vergangenheit wurden aus Umweltschutz- und Sicherheitsgründen keine Bewilligungen für Himmelslaternen erteilt. Weil dennoch regelmässig Anfragen bei der Gemeindeverwaltung eingehen, hat der Gemeinderat Berneck entschieden, den Empfehlungen des Bazl zu folgen und ein generelles Verbot für Himmelslaternen auf dem Gemeindegebiet von Berneck auszusprechen. Das Verbot gilt auch an Nationalfeiertag und Silvester – und zwar ab sofort.

Die Bürgerversammlung der politischen Gemeinde findet morgen Freitag, 31. März, um 20 Uhr zusammen mit der Primarschulgemeinde in der Mehrzweckhalle Bünt statt. Folgende Traktandenliste wurde festgelegt – Primarschulgemeinde: Vorlage der Jahresrechnung 2016 und des Berichtes der Geschäftsprüfungskommission; Vorlage von Voranschlag und Steuerbedarf 2017; Gutachten und Antrag betreffend Projektierungskredit für die Erweiterung des Schulhauses Stäpfli; allgemeine Umfrage. Politische Gemeinde: Vorlage der Jahresrechnungen 2016 und des Berichts der Geschäftsprüfungskommission; Vorlage von Voranschlag und Steuerplan 2017; allgemeine Umfrage. Ab 19.45 Uhr begrüsst der Musikverein die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger musikalisch. Im Anschluss an die Versammlung wird ein Apéro offeriert.

Marlis Temiz, langjährige Mitarbeiterin der Spitex, wird Ende April pensioniert. Danach bleibt sie als Springerin für die Spitex im Einsatz. Als Nachfolgerin wurde Borjana Jelusic aus Widnau eingestellt. Die 36-Jährige arbeitete bereits vom 2002 bis 2014 im Alters- und Pflegeheim Städtli und kennt den Betrieb in Berneck deshalb bereits sehr gut. Nach den über zwölf Jahren in Berneck wechselte Borjana Jelusic zur Spitex in Widnau. Borjana Jelusic nimmt ihre Arbeit bei der Spitex Berneck am 1. Juni dieses Jahres auf. (gk)