BERGMARATHONLAUF: Zoltan Török in Bestform

Ein Mila-Quintett läuft beim Montafon-Arlberg Marathon an der Spitze mit, drei davon sogar auf das Podest!

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Zoltan Török erfolgreich unterwegs auf dem anspruchsvollen Trail beim Montafon-Arlberg Marathon. (Bild: pd)

Zoltan Török erfolgreich unterwegs auf dem anspruchsvollen Trail beim Montafon-Arlberg Marathon. (Bild: pd)

Gestartet wird in Silbertal im Montafon, das Ziel ist im Zentrum von St. Anton am Arlberg. Auf diesen 42,2 Kilometern sind 1750 Meter im Aufstieg und 1300 Meter im Abstieg zu bewältigen. Der höchste Punkt ist das Winterjöchle nahe der Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol auf fast 2000 Meter über Meer. Eine Strecke für Allrounder auf meist problemlos zu laufenden Wald- und Alpstrassen, wobei auf einer Hochebene rund drei Kilometer auf einem sehr anspruchsvollen Singletrail in einer einzigartigen Stein- und Moorlandschaft zu meistern waren.

Zoltan Török teilt sich das Rennen taktisch klug ein

Vor einem Jahr war Zoltan Török vom Lauftreff Mila-Rheintal bereits am Start gewesen und hatte mit der fünftschnellsten Zeit eine erste «Duftmarke» hinterlassen.

Dank der nun vorhandenen Streckenkenntnissen wählte der Bernecker auf den ersten, relativ flachen Kilometern eine flottes Tempo und distanzierte die Konkurrenz leicht. Er war sich aber bewusst, dass er in den nachfolgenden steileren Passagen von den absoluten Spitzenbergläufern wieder eingeholt werden würde. So war es dann auch, sechs überholten ihn bis zum höchsten Punkt der Strecke.

Doch auf der zweiten Streckenhälfte, grossteils Alpstrassen mit einem moderaten, regelmässigen Gefälle im Verwalltal, konnte Török eine seiner Stärken, das Abwärtslaufen, bestens beweisen und er überholte wieder zwei Läufer. Als Vierter overall erreichte er nach 3:34 Stunden das Ziel. Das bedeutet gegenüber dem letzten Jahr eine Verbesserung um einen Rang und rund zehn Minuten. In seiner AK M35 steht Török an zweiter Stelle der Rangliste. Auf den Tagesschnellsten, den Tschechen Oldrich Janecek, verliert er nur sieben Minuten.

Litscher und Lüchinger ebenfalls auf dem Podest

Bei den Siegerehrungen standen drei der fünf gestarteten Milas auf dem Podium. Dass Berni Litscher zu diesen «Stars» gehört, ist keine Überraschung. Der Bernecker finishte in 4:18 Std. und war Zweitschnellster seiner Altersklasse. Felix Benz benötigte sechs Minuten länger und wurde Vierter. Als einziger «Nicht Mila»-Rheintaler hat Ignaz Hutter aus Kriessern den Marathon absolviert. Die zweite Streckenhälfte war er gemeinsam mit Doris Lüchinger unterwegs. Die beiden erreichten zeitgleich nach 4:50 Std. das Ziel. Für die Mittwochläuferin ergab das Rang vier und für den schnellen Arzt aus Kriessern resultierte der sechste Rang.

Für ein weiteres erfreuliches Ergebnis sorgte Edith Lüchinger aus Kobelwald. Sie wollte den Marathon mit einem positiven Resultat beenden, was ihr mit der Laufzeit von 5:21 Std. auch gelang. Völlig überrascht war Lüchinger, als sie erfuhr, dass ihre Leistung zum zweiten Rang in ihrer Altersklasse führte und sie für die dritte silberne Auszeichnung für die Mila verantwortlich ist. (fb)