Bergausflüge endeten tödlich

Am Donnerstag kam es in Liechtenstein und im Kanton Graubünden zu zwei tödlichen Bergunfällen. Eine Frau sowie ein älterer Engländer kamen auf Wanderungen ums Leben.

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Das schöne Sommerwetter lockt zahlreiche Wanderer in die Berge. Zwei Ausflüge endeten am Donnerstag allerdings tödlich.

Hang hinuntergestürzt

Eine Frau war mit zwei Kolleginnen im Gebiet der Gemeinde Malbun (FL) vom Augstenberg in Richtung Pfälzerhütte unterwegs. In unwegsamem Gelände stürzte sie einen Hang hinunter und erlitt tödliche Verletzungen, wie die Liechtensteiner Landespolizei gestern mitteilte. Weil die Unfallstelle schwer zugänglich war, musste sie von der Rettungsflugwacht geborgen werden.

Oberhalb von Silvaplana ist ein 66jähriger Wanderer so schwer gestürzt, dass er kurze Zeit später im Spital verstarb. Der Mann gehörte einer 14-köpfigen Wandergruppe aus England an.

Beim Fotografieren gestolpert

Nach Angaben der Bündner Polizei fuhren die Engländer mit der Luftseilbahn Corvatsch bis zur Mittelstation und wanderten Richtung Fuorcla Surlej. Unterwegs wollte der 66-Jährige an einer steilen Böschung fotografieren, als er das Gleichgewicht verlor. Er stolperte rückwärts über den Weg und stürzte rund sieben Meter die Böschung hinunter.

Dabei prallte er gegen mehrere Steine und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. (sda/red.)

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