Bereits 30 Einsatzwillige

Vor einem Jahr wurde mit dem Projektauftrag, den Hospiz-Dienst im Rheintal aufzubauen, gestartet. Am Donnerstag wurde am ersten Austauschtreff Rück- und Ausblick gehalten.

Rösli Zeller
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Zum ersten Austauschtreffen des Hospiz-Dienstes Rheintal wurden die Begleitenden nach Rüthi eingeladen. (Bild: rz)

Zum ersten Austauschtreffen des Hospiz-Dienstes Rheintal wurden die Begleitenden nach Rüthi eingeladen. (Bild: rz)

RÜTHI. Die Projektverantwortlichen Regula Bont aus Altstätten und Jutta Cobbioni aus Rüthi freuten sich über das grosse Interesse der freiwillig Begleitenden des Hospiz-Dienstes Rheintal. Die beiden Frauen der ersten Stunde wurden vom Schweizerischen Roten Kreuz beauftragt, das Projekt «Hospiz-Dienst Rheintal» aufzubauen. Am 1. Juli letztes Jahr war der Start mit zehn freiwillig Begleitenden.

Begleitung auf letztem Weg

Der Hospiz-Dienst St. Gallen, ein Verein zur Begleitung Schwerkranker und Sterbender und zur Unterstützung der Angehörigen, begleitet Menschen auf ihrer letzten Wegstrecke zu Hause, im Spital oder im Heim. Dies geschieht ungeachtet des konfessionellen oder kulturellen Hintergrunds. In der Region Rheintal bestand eine Lücke im Bereich der Integration von freiwillig Begleitenden. Hospiz-Dienste wurden aber schon vorher in kleinem Rahmen im Rheintal (Staad bis Lienz) geleistet. Heute können Regula Bont und Jutta Cobbioni auf 30 Einsatzwillige, darunter vier Männer, zählen. Sie freuen sich, dass dieses Projekt nicht nur gut startete, sondern dass sich auch so viele Frauen und Männer zur Verfügung stellen. Der Hospiz-Dienst Rheintal ist eine Untergruppe des Hospiz-Dienstes St. Gallen, dem Hauptorganisator und Träger.

Beim ersten Austauschtreffen der Begleitenden im Rheintal sprachen Regula Bont und Jutta Cobbioni zum Thema «Rückwärts – Vorwärts». Der Anlass wurde mit einem Imbiss, dem Gedankenaustausch und der Kontaktpflege abgerundet.