Bekannte Kritiker abwesend

Dem Verkauf der Freihof-Grundstücke sowie einem allfälligen Rathaus-Neubau müssen die Bürger erst noch zustimmen. Möglichst gleichzeitig, sagte Stadtrat Markus Ritter am Informationsanlass.

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Dem Verkauf der Freihof-Grundstücke sowie einem allfälligen Rathaus-Neubau müssen die Bürger erst noch zustimmen. Möglichst gleichzeitig, sagte Stadtrat Markus Ritter am Informationsanlass. Damit die Verzögerungen nicht zu lange dauern, sollte es wie bisher zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommen. Das Publikum lachte, während prominente Kritiker wie Eduard Ith, Elsbeth Karlsson und Philipp Hangartner abwesend waren. Der Stadtrat versicherte, für die Grundstücke auf Anhieb viele Anfragen von nah und fern erhalten zu haben, weshalb man die Grundstücke öffentlich ausschreiben wolle. Eine kritische Frage blieb dennoch nicht aus. Martin Romer wollte wissen, weshalb der Stadtrat sein Rathaus an bester Lage für potenzielle Läden bauen wolle, statt auf einem der Grundstücke etwas unterhalb. Der Stadtrat liess durchblicken, dass auch er zuerst diese Variante bevorzugt habe. Doch hätten ihn damals die Experten der Fachjury, vor allem jene aus Denkmalpflege und Heimatschutz überzeugt, dass das Rathaus aus städtebaulicher Sicht am derzeitigen Standort bleiben müsse. Die Begründung: «Das Rathaus stand schon immer da, ist heiliger Boden.»

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