Beim ersten Mal ein Erfolg

Unter dem Motto «Selbergmachts» fasste am Samstag eine zündende Idee Fuss: ein Markt für Selbstgemachtes. Die Besucher kamen in Scharen.

René Jann
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Das grosse Angebot an Selbstgemachtem kam gut an. (Bild: René Jann)

Das grosse Angebot an Selbstgemachtem kam gut an. (Bild: René Jann)

EICHBERG. Nachdem der Hinterforster Ostermarkt zweimal dem Sturm zum Opfer gefallen war, suchten Monika Vogt und Jeanette Obrist in Eichberg nach einer neuen Möglichkeit, mit einem Markt für «Selbergmachts» die in der Nachbarschaft entstandene Marktlücke wieder zu schliessen. Doch mehr noch wollen die beiden Initiantinnen künftig nicht nur im Vorfeld von Ostern und Weihnachten, sondern gleich jeden Monat einen Markt anbieten. Den Raum dazu bietet die geschützte Halle der ehemaligen Mäser & Co. an der Eichbergstrasse 4. Der Start am vergangenen Samstag ist mehr als gelungen.

Freundlich wurden die zahlreichen Besucher von den Aussenständen in die Halle geleitet, wo sie eine grosse Vielfalt erwartete. Dekorative Arbeiten aus Metall, Holz mit Moos und Ästen sowie heimischen Pflanzen schufen ein frühlingshaftes Ambiente, das auch von österlichen Themen aufgenommen wurde.

Getöpferte Hühner und Vögel in Osternestchen sowie Frösche suchten neue Besitzer. Dazu gesellten sich Arbeiten aus Schwemmholz, Heu und Stroh. Aber auch Nielen und Weiden wurden zu dekorativen Gefässen und Osternestchen geflochten und bildeten einen schönen Kontrast zu Brünneli aus Stein, gemalten Bildern oder niedlichen Igeln aus Fell. Nicht minder gross war das Angebot an dekorativem Modeschmuck aus verschiedenen Rheintaler Bastelstuben und Ateliers. Doch recht viel wurde auch geschneidert, gehäkelt und gestrickt. Kinderkleider, Pyjamas und Mützen waren die eigentlichen Renner. Getragene Jeans bekamen ein zweites Leben als praktische Handtaschen oder Farbstiftetuis. Aber auch ans leibliche Wohl wurde gedacht. Da gab es den Sonntagszopf, dort die verschiedensten Konfitüren. Auch gebrannte Mandeln sowie Sirup wurden aus eigener Produktion feilgeboten, abgerundet von Tinkturen und Salben sowie verschiedensten eingemachten Gemüsen und Früchten. Regen Zuspruch fand zudem das Kaffeezelt, in dem das Kuchenbuffet mit Rouladen und Crèmerollen im Mittelpunkt stand.

Die Veranstalterinnen waren zufrieden. «Die Idee hat eingeschlagen», freute sich Monika Vogt. Sie war von Anfang an darauf bedacht, dass die Platzverhältnisse nicht zu eng waren, so dass die Besucher auch unbehelligt zirkulieren konnten. Für die kommenden Märkte – der nächste findet am 12. April statt – habe man auch schon einige neue Ideen. Und vor allem freuten sich Monika Vogt und Jeanette Obrist, dass der nächste Markt für «Selbergmachts» schon ausgebucht ist. Weitere Marktdaten: 17. Mai, 13. September, 18. Oktober, 15. November und 13. Dezember.