Bei den zahlenden Gemeinden

Der Gemeinderat Wolfhalden hat vom Bericht des Regierungsrates über die kantonale Finanzaufsicht Kenntnis genommen. Die Gemeinde schnitt sehr gut ab.

Merken
Drucken
Teilen

WOLFHALDEN. Die zum kantonsinternen Vergleich erhobenen Kennziffern zeigen laut einer Mitteilung des Gemeinderats, dass alle Vorgaben des Finanzhaushaltsgesetzes deutlich eingehalten werden. Bezüglich Finanzausgleich hat der Regierungsrat Anfang Juni die Ansprüche und Verpflichtungen der Gemeinden und des Kantons für das Jahr 2015 genehmigt.

Aus den Berechnungen zeigt sich, dass insgesamt 9 025 300 Franken Ausgleichsgelder ausbezahlt werden. Der Kanton erbringt davon 4 566 300 Franken; die restlichen 4 566 300 Franken werden von den sechs Gemeinden Gais (95 900 Franken), Heiden (127 300 Franken), Speicher (323 900 Franken), Teufen (3 799 300 Franken), Trogen (52 800 Franken) und Wolfhalden (69 800 Franken) aufgebracht.

Empfänger der Ausgleichsgelder sind alle übrigen Gemeinden in selbstverständlich sehr unterschiedlicher Höhe (zwischen 16 400 und 1 614 000 Franken liegend).

Sanierungsprojekt

Das Wasserbauamt des Kantons befasst sich seit längerer Zeit mit einem Projekt zur Erneuerung (Ausweitung) der Strassen-Unterquerung im Bereich Klus/Sonderstrasse. Das heutige Betonrohr mit einem Durchmesser von 120 cm weist einzelne Einbrüche und Durchhänger auf. Es ist sanierungsbedürftig und birgt (im Falle von aussergewöhnlichem Hochwasser oder Verstopfungen) eine erhebliche Gefährdung in sich. Verbunden mit dem wasserbaulichen Projekt steht eine Sanierung der ehemaligen Hauskehricht-Deponie der Gemeinde an. Der Gemeinderat hat das im Auftrag des Wasserbauamtes erstellte Sanierungsprojekt geprüft und genehmigt. Die erwarteten Gesamtkosten liegen bei 872 000 Franken. Der Bund beteiligt sich daran mit 35 %. Der Kanton leistet 37 % an die reinen Wasserbaukosten von 626 000 Franken. Für die Gemeinde verbleiben die Restkosten im Betrag von rund 335 000 Franken (160 000 Franken für Deponie-Sanierung und 175 000 Franken Wasserbaukosten-Anteil). Das Projekt soll im 2016 ausgeführt werden.

Kantonsstrasse ausbessern

Der Rat hat einem Projekt des kantonalen Tiefbauamtes zugestimmt, wonach im kommenden Jahr der Kantonsstrassen-Abschnitt Hinterergeten-Wüschbach auf einer Länge von 446 Metern saniert werden soll. Das zu sanierende Strassenstück wurde in den Jahren 1974/1975 im Rahmen einer Korrektion neu erstellt. Heute zeigt sich ein umfassender Sanierungsbedarf. Bei ermittelten Gesamtkosten von rund 2,4 Mio. Franken ist mit einem Laufmeterpreis von 5461 Franken zu rechnen. Der Gemeindeanteil wird wohl bei rund 360 000 Franken liegen. (gk)